Durch Haltung Halt geben

Jedes Tun geschieht aus einer (unbewussten) Haltung heraus, aus einer tiefen Überzeugung, wie etwas richtig und zu tun ist. Auch jedem „Facilitating“, jedem Moderieren liegt eine Haltung zugrunde aus der heraus der Facilitator agiert. Um als Facilitator hilfreich sein zu können bedarf es einer spezifischen Haltung die es einzunehmen gilt, um wirksam „Begleitung für Hilfe zur Selbsthilfe“ leisten zu können.

Die richtige Haltung

Gefragt ist eine „fragende Haltung“ nicht eine wissende, nicht der Fachberater, der mit Expertenwissen glänzt und sagt was zu tun ist, sondern der Prozessberater, der wissbegierig die vorhandenen Erfahrungen, Wünsche und Zielvorstellungen herausarbeitet und den Menschen hilft, ihre eigenen Antworten zu finden. Man könnte auch sagen: Der Fachberater macht sich das vorliegende Problem, die anstehende Aufgabe zu eigen und löst diese für den Auftraggeber. Bei Facilitation wechselt das Problem den Besitzer nicht!

Die geforderte „fragende Haltung“ verlangt von Facilitatoren ein gerüttelt Maß an Explorations-Kompetenz, welche ihrerseits die Fähigkeit voraussetzt, sich in die zu bearbeitende Thematik hineindenken zu können. Der Pferdefuß an der Sache: Je versierter jemand auf dem jeweiligen Gebiet ist, desto schwerer fällt inhaltliche Abstinenz. Facilitatorische Haltung verlangt daher Zurückhaltung, ja Bescheidenheit und die Akzeptanz des zentralen Gedankens des Konstruktivismus, der da lautet: „Es könnte alles auch ganz anders sein.“, was insbesonders für soziale Bezüge gilt.

Je weniger es jemandem möglich ist, diese Überzeugung zu teilen, desto weniger wird es ihm gelingen, die entsprechende Haltung einzunehmen die allein facilitatorisches Wirken möglich macht. Man kann und muss die skizzierte Haltung für Moderation / Facilitation ganz bewusst einnehmen. Man kann auch so tun als ob, also „so tun, als ob“ man der Überzeugung wäre, dass die Meinung des Facilitators zur jeweiligen Sache irrelevant, ja kontraproduktiv ist. Das wird aber nur für kurze Zeit gelingen. Vielmehr wird Facilitation unglaubwürdig, wenn das passiert, was in der Ralph Waldo Emerson zugeschriebenen Aussage anklingt: „Ich kann Deine Wort nicht hören, Deine Taten sind so laut!“.

Facilitator Qualifizerung ist daher immer auch ein Stück Persönlichkeitsentwicklung mit dem Ziel die erforderliche „facilitatorische Haltung“ einzunehmen und zu leben.

Durch Haltung Halt geben

Es ist ein Essential menschlichen Seins, Struktur zu haben, sie ist eine Voraussetzung dafür, dass wir uns überhaupt orientieren, handeln und uns in der Welt sicher fühlen können. Für Facilitation könnte man sagen: Der Mensch braucht Struktur wie ein Musiker ein Taktmaß braucht. Ohne Takt wird Musik chaotisch, aber zu starres Metrum erstickt Ausdruck und Lebendigkeit. Ähnlich brauchen Menschen genug Struktur, um Halt zu haben, und genug Offenheit, um sich in einen gemeinsamen Prozess einlassen zu können.

Die inhaltliche Zurückhaltung des Facilitators fordert und fördert die Selbstorganisation und Selbsverantwortung der zu belgeitenden Gruppe. Begleitung ist aber nicht das Gegenteil von Leitung. Das Gegenteil von Leitung ist Laissez-faire. Begleitung impliziert eine unterstützende, beziehungsorientierte Haltung, die darauf abzielt, eine Person oder Gruppe in einem Prozess zu unterstützen, ohne deren Eigenverantwortung zu ersetzen. Facilitation bedeutet, einen geschützten Raum zu schaffen in dem Selbtorganisation und Selbstverantwortung entstehen kann. Dieser geschützte Raum entsteht einerseits durch die skizzierte Grundhaltung und andererseits durch eine Struktur, die Halt gibt. Selbstorganisation braucht einen Rahmen, braucht Struktur, braucht Halt sonst droht Orientierungslosigkeit, Chaos und Konflikt. Facilitatoren dürfen die Prozessverantwortung nicht an die Gruppe delegieren. Professionelle facilitatorische Haltung beinhaltet die Einsicht in die Notwendigkeit durch Struktur Halt zu geben.

⬜ Das Seminar zum Thema: Moderation braucht Haltung

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MODERATIO: Ein Kurzportrait

Was sind die Faktoren, die MODERATIO zu einem führenden Anbieter für Moderation und Facilitation gemacht haben?

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1.  Frühe Spezialisierung und Pionierarbeit

MODERATIO wurde bereits 1987 gegründet und hat sich frühzeitig auf die professionelle Moderation / Facilitation von Meetings, Workshops, Großgruppenveranstaltungen und Change-Prozessen spezialisiert. Damit war MODERATIO einer der ersten Anbieter, der Moderation als eigenständige Dienstleistung und Profession im Business-Kontext etablierte.

2. Entwicklung und Verbreitung eigener Methoden

Mit der SixSteps® Moderationsmethode für Moderation / Facilitation hat MODERATIO einen strukturierten, praxisbewährten Ansatz geschaffen, der heute als Standard für die professionelle Leitung von Gruppenprozessen gilt. Diese Methode ermöglicht es, Themen zielgerichtet, effizient und partizipativ zu bearbeiten und ist zentraler Bestandteil der Trainings und Ausbildungen.

3. Breites, modulares Ausbildungsangebot

Die MODERATIO AKADEMIE bietet ein umfassendes, mehrstufiges Ausbildungsprogramm – von Kompakttrainings bis hin zum SixSteps Facilitator, dem MODERATIO® CERTIFIED PROFESSIONAL (MCP). Die Ausbildungen sind modular aufgebaut, praxisnah und sowohl für Einsteiger als auch für Profis geeignet. Es gibt spezielle Programme für Businessmoderation und Facilitation, Konfliktklärung und Großgruppenmoderation, sowohl in Präsenz als auch online.

4. Praxisorientiertes, erfahrenes Team

Das Team von MODERATIO besteht aus praxiserfahrenen Moderatoren / Facilitator und Beratern, die Unternehmen, Non-Profit-Organisationen und öffentliche Auftraggeber seit Jahrzehnten erfolgreich begleiten. Die langjährige Erfahrung und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Methoden sichern einen hohen Qualitätsstandard.

5. Ganzheitliche Beratung und Begleitung

MODERATIO bietet nicht nur Moderationstrainings und Facilitatortrainings, sondern begleitet Unternehmen umfassend bei Organisationsentwicklung, Change Management, Teamentwicklung und Konfliktklärung. Die Dienstleistungen sind individuell anpassbar und reichen von punktueller Moderation bis zur langfristigen Prozessbegleitung.

6. Professionalisierung des Berufsbilds

MODERATIO hat die Rolle des Moderators im Businessbereich als eigenständigen Beruf etabliert und die Ausbildung dafür maßgeblich geprägt. Das Unternehmen setzt sich dafür ein, Moderation / Facilitation als Schlüsselkompetenz für Führungskräfte, Projektleiter und Berater zu verankern.

Fazit:

MODERATIO wurde durch frühe Pionierarbeit, methodische Innovation (SixSteps®), ein differenziertes, praxisnahes Ausbildungsangebot, ein erfahrenes Team und die konsequente Professionalisierung des Berufsbilds zum führenden Anbieter für Moderation und Facilitation im deutschsprachigen Raum.

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Text: Dieser Text wurde von einer KI zusammengestellt.
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