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	<title>Moderationstraining &#8211; MODERATIO</title>
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	<description>Moderation und Moderationstraining</description>
	<lastBuildDate>Sat, 17 Oct 2026 14:06:01 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Visualisierung als Transformationskompass</title>
		<link>https://moderation.com/visualisierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josef]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2026 13:48:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Moderationstraining]]></category>
		<category><![CDATA[OKR-Moderation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Man könnte in Anspielung an den Film Mi amiga Eva in Bezug auf Moderation formulieren: &#8222;Moderation ohne Visualisierung ist möglich, aber sinnlos.&#8220;, denn: Worte sind wie Schall und Rauch, sie vergehen im Augenblick. Visualisierung hilft Komplexität zu reduzieren, stützt den Arbeitsprozess und dokumentiert die Ergebnisse. Arbeitsprozesse, Zwischen- und End-Ergebnisse werden manifest und dauerhaft nutzbar. Für [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Man könnte in Anspielung an den Film <em class="zhvwWe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-epip="" data-complete="true">Mi amiga Eva</em> in Bezug auf Moderation formulieren: &#8222;Moderation ohne Visualisierung ist möglich, aber sinnlos.&#8220;, denn: Worte sind wie Schall und Rauch, sie vergehen im Augenblick. Visualisierung hilft Komplexität zu reduzieren, stützt den Arbeitsprozess und dokumentiert die Ergebnisse. Arbeitsprozesse, Zwischen- und End-Ergebnisse werden manifest und dauerhaft nutzbar. Für die, durch professionelle Visualisierung gestützte Gestaltung und Begleitung von Transformationsprozessen hat sich die Kombination der &#8222;SixSteps Moderation&#8220; und dem &#8222;OKR Framework&#8220; als ideal erwiesen. Im Transformationsprozess wirkt Visualisierung dann als &#8222;Kompassnadel der Moderation&#8220;.</p>
<p>– von Josef W. Seifert</p>
<hr />
<p>Visualisierung ist kein bloßes Schmuckelement, sondern eine <strong>navigierende Intervention</strong>: Sie zeigt, wo eine Organisation in einem Vorhaben, einem Transformationsprozess steht, wohin sie will, welche Wege möglich sind und welche Hindernisse auf dem Weg liegen und welche Entscheidungen zu treffen sind. Für diesen Zweck ist das OKR-Framework ein exquisites Ergänzungs-Tool. <span style="color: #000000;"><span style="font-family: source serif 4, serif;">OKR und Visualisieren sind eng verknüpft, weil OKR ohne sichtbare Darstellung schnell an Wirkung verliert: Die Methode lebt von Transparenz, gemeinsamer Ausrichtung und regelmäßiger Fortschrittsreflexion. Visualisierung macht Ziele, Messgrößen, Abhängigkeiten und Handlungsbedarf für alle Beteiligten auf einen Blick verständlich.</span></span></p>
<h2>Wieso Visualisierung in OKR zentral ist</h2>
<p>OKR besteht aus <strong>Objectives</strong> (qualitative Ziele), <strong>Key Results</strong> (messbare Schlüsselergebnisse) und oft <strong>Initiativen</strong> (konkreten Maßnahmen). Diese Struktur lässt sich gut visualisieren – etwa als Zielbaum, Dashboard, Roadmap, Projektboard oder Strategiekarte&#8230;</p>
<p class="my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:align-top">Visualisierung unterstützt OKR insbesondere in vier Funktionen:</p>
<ul>
<li><strong>Transparenz:</strong> Alle sehen, welche Ziele gerade wichtig sind, wer daran arbeitet und wie der Stand ist. Das reduziert Silodenken und schafft ein gemeinsames Bild.</li>
<li><strong>Ausrichtung:</strong> Zielbäume oder Strategiekarten zeigen, wie Team-OKRs zu Bereichs- und Unternehmenszielen beitragen.</li>
<li><strong>Fortschrittssteuerung:</strong> Dashboards mit Ampelfarben, Prozentwerten oder Fortschrittsbalken machen erkennbar, ob ein Key Result auf Kurs ist oder nachjustiert werden muss.</li>
<li><strong>Gesprächsgrundlage:</strong> In Check-ins und Reviews ersetzt die Visualisierung abstrakte Statusberichte durch eine gemeinsame, faktenbasierte Diskussion.</li>
</ul>
<p>Welches Visualisierungsraster wann, wofür und konkret wie genutzt wird, ist für den jeweiligen SixSteps-Moderationsschritt zielgerichtet zu planen.</p>
<h2>Praktischer Nutzen in Workshops</h2>
<p class="my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:align-top">In der Moderations- und Facilitation-Praxis ist Visualisieren kein bloßes „Schmücken“ der OKRs, sondern eine facilitative Methode: Sie macht Denk- und Priorisierungsprozesse sichtbar. Ein gemeinsames Bild auf dem Flipchart, der klassischen Pinnwand, dem Whiteboard, in Miro, Mural&#8230; hilft Teams etwa, zu klären:</p>
<ul>
<li>Was ist unser zentrales Objective?</li>
<li>Woran erkennen wir messbar unseren Erfolg?</li>
<li>Was sind die aktuell anzustrebenden Key Results?</li>
<li>Welche Initiativen tragen wirklich zum Erfolg bei – und welche nur scheinbar?</li>
<li>Wo gibt es Überschneidungen, Blockaden oder unerwünschte Zielkonflikte?</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<p>OKR liefert die Logik des Zielmanagements, Visualisierung macht diese Logik erlebbar, verhandelbar und steuerbar. Ohne sichtbare OKRs bleibt Alignment oft Behauptung; mit guter Visualisierung wird es ein gemeinsamer Arbeitsmodus.</p>
<p>Professionelle, prozessbegleitende Visualisierung ist in Transformationsprozessen mit SixSteps Facilitation ein absolutes Muss. OKR ist das geeignete Framework, damit der Kompass nicht verloren geht&#8230;</p>
<p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f7e5.png" alt="🟥" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<hr />
<p>© MODERATIO 2026</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das Mehrheitsparadox oder: Schwarmdummheit</title>
		<link>https://moderation.com/das-mehrheitsparadox-oder-schwarmdummheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josef]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2026 23:02:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Moderationstraining]]></category>
		<category><![CDATA[Moderationsausbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Menschen brauchen Orientierung und Menschen trachten, evolutions- und erziehungsbedingt, nach Zugehörigkeit, wie nicht nur etwa das Asch-Experiment oder die Arbeiten von Edward Bernays, dem &#8222;Vater der Public Relations&#8220;, eindrücklich belegen. Mode- und Meinungs-Trends führen uns dies täglich vor Augen. Menschen verhalten sich in der einen oder anderen Art und Weise, weil sie glauben, dass das [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Menschen brauchen Orientierung</strong> und Menschen trachten, evolutions- und erziehungsbedingt, nach Zugehörigkeit, wie nicht nur etwa das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Konformit%C3%A4tsexperiment_von_Asch" target="_blank" rel="noopener">Asch-Experiment</a> oder die Arbeiten von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Bernays" target="_blank" rel="noopener">Edward Bernays</a>, dem &#8222;Vater der Public Relations&#8220;, eindrücklich belegen. Mode- und Meinungs-Trends führen uns dies täglich vor Augen. Menschen verhalten sich in der einen oder anderen Art und Weise, weil sie glauben, dass das &#8222;die anderen&#8220; gut finden. Dazugehören ist alles, denn Dazugehören ist (gefühlt) überlebenswichtig. Wer aus der Gesellschaft ausgestoßen wird, ist verloren. Wer kritisch ist, muss zumindest bereit sein, Nachteile in Kauf zu nehmen. Wer sich zu sehr vom &#8222;Normalen&#8220; entfernt, wird leicht zum Sonderling, zum Außenseiter oder gar zum &#8222;Nestbeschmutzer&#8220;. Diese &#8222;Mechanik&#8220; gilt auch im Unternehmen, in der Organisation, im Team. Sie führt dazu, dass Menschen auch gegen eigene Bedenken oder gar besseres Wissen, das als ihre Meinung kundtun wovon sie glauben, dass es opportun ist. Kritisches Hinterfragen und &#8222;Gegenhalten&#8220; bleiben auf der Strecke. Das Problem an der Sache ist, dass ein &#8222;Meinungseinheitsbrei&#8220; entsteht, der keine Konturen hat und keine fundierte Basis. Möglicherweise werden wesentliche Inhalte nicht diskutiert, wichtige Aspekte ignoriert&#8230;</p>
<p>Dabei weiß keiner, ob seine Vermutung davon, was die anderen Denken überhaupt stimmt. Es erinnert etwas an Paul Watzlawick`s <a href="https://www.youtube.com/watch?v=FExI1gNST3Y" target="_blank" rel="noopener">Geschichte mit dem Hammer</a>. Wenn ich annehme, dass der andere annimmt, dass ich annehme&#8230; und weder den Mut habe zu sagen, was ich wirklich empfinde und denke, noch dem anderen Raum gebe, Vertrauen schenke und Mut mache zu sagen, was er wirklich fühlt und denkt, führen wir Scheindialoge mit möglicherweise verheerender Wirkung. Sebastian Herrmann spricht in diesem Zusammenhang vom <a href="https://www.sueddeutsche.de/wissen/psychologie-minderheit-mehrheit-ignoranz-lux.UZydAX8FwSMeLaKf2wdXWW?reduced=true" target="_blank" rel="noopener">Mehrheitsparadox</a>.</p>
<p>Wenn Menschen Ansichten haben, die dem was als Konsens gilt (oder dafür gehalten wird) widersprechen, glauben sie oft, dass ihre Ansichten untypisch sind, vielleicht sogar unerwünscht, obwohl diese in Wirklichkeit von vielen unausgesprochen geteilt werden. Das kann in Organisationen, in Unternehmen und Teams fatale Folgen haben, sowohl für das Miteinander als auch für Sachentscheidungen.</p>
<p>In Anlehnung an die Schwarmintelligenz aus dem Tierreich, könnte man hier von potentieller „Schwarmdummheit“ sprechen, die es unbedingt zu vermeiden gilt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>“Schwarmintelligenz“ in der Moderation</b></p>
<p>Eine Aufgabe des Moderators, der Moderatorin ist es, die „Mehrheitsparadox-Falle“ zu umgehen oder zumindest zu versuchen sie zu minimieren. Wie kann das gelingen?</p>
<p>Die „Weisheit der Gruppe“ kann beispielsweise durch Maßnahmen gefördert werden, wie:</p>
<ul>
<li><strong>Verschriftlichung</strong><br />
Die klassische (anonyme) Kartenabfrage ermöglicht das Benennen von Themen oder Aspekten die kritisch sind oder möglichherweise &#8222;nicht gern gehört&#8220; werden. Da die Nennungen beim Sichten und Ordnern keiner Person zugeordnet werden, ist es &#8222;ungefährlich&#8220; offener zu sein, als man es wäre, wenn man sich (etwa bei einer Abfrage auf Zuruf) vor der ganzen Gruppe äußern müsste. Entscheidend ist hier die Einstiegsfrage für diesen methodischen Schritt. Eine Frage, wie: &#8222;Was sollte für&#8230; unbedingt (auch) in den Blick geraten?&#8220; oder &#8222;Was müssen wir besprechen und was sollte unbedingt auch auf die Agenda?&#8220; gibt Freiheitsgrade und steigert die Wahrscheinlichkeit, dass auch &#8222;unbequeme&#8220; Aspekte benannt werden.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></li>
<li><strong>Kleingruppen</strong><br />
Kleine Gruppen erleichtern Offenheit. Schon im Schritt &#8222;Sammeln&#8220; eines Moderationszyklus&#8216; kann mit Kleingruppen gearbeitet werden. Beispielsweise können die, zur anstehenden Fragestelung, zu erörternden Themen – statt mit einer Kartenabfrage direkt – indirekt in kleinen Gruppen gesammelt und anschließend im Plenum geclustert werden.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></li>
<li><strong>Stille einbeziehen</strong><br />
Gruppengespräche werden oft von rhetorisch starken Teilnehmern, extrovertierten Vielrednern oder &#8222;Hierarchen&#8220; dominiert. Soll ein Dialog nicht zum Selbstgespräch oder Vortrag werden, gilt es diese Teilnehmer &#8222;einzubremsen&#8220;. Es gilt Stille/re, die durch Laute/re an den Rand des Gesprächs gedrängt werden, direkt anzusprechen und nach ihrer Meinung, Erfahrung, Sicht&#8230; zu fragen. Bedenken, Kritik, ungewöhnlich anmutende Vorschläge&#8230; müssen ernst genommen werden und ebenfalls Raum bekommen.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></li>
<li><strong>Advocatus Diaboli</strong><br />
Der Begriff beschreibt eine Person, die in einer Diskussion oder einem Projekt bewusst die Gegenposition einnimmt, um Argumente kritisch zu hinterfragen, Schwachstellen aufzudecken und Entscheidungen abzusichern. Ist es im Rahmen einer Moderation &#8222;gespenstisch harmonisch&#8220;, hat man also das Gefühl, dass die Teilnehmer mit Bedenken&#8230; hinterm Berg halten oder werden divergierende Meinungen &#8222;abgeschmettert&#8220;, kann eine methodische &#8222;Yin-Yang-Einheit&#8220; mit einer expliziten &#8222;Gegenrunde&#8220; für Ausgleich sorgen, zusätzliche Aspekte sichbar machen und Offenheit fördern.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></li>
<li><strong>Six Hats<br />
</strong>Wenn es darauf ankommt, möglichst viele Facetten einer Thematik in die Tiefe zu eruieren, können die sechs &#8222;Denkhüte&#8220; von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Edward_de_Bono" target="_blank" rel="noopener">Edward de Bono</a> als Kreativitäts- und Dialogmethode, eingesetzt werden. Diese Methode hilft Teams, ein Problem systematisch aus sechs verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Dabei wird für jede Perspektive eine andere Farbe verwendet, wie etwa blau für ordnendes, strukturiertes Denken und rot für emotionales Denken und Empfinden&#8230; Von der Moderation her ist es dann so, dass beispielsweise alle gleichzeitig symbolisch denselben „Hut“ aufsetzen und das Thema aus der jeweiligen Perspektive betrachten oder die Farben werden unter den Teilnehmer aufgeteilt oder aber jeder sagt, bevor er einen Beitag einbringt, welchen Hut er gerade auf hat. Sinn und Zweck der Methodik ist es, gedankliche Freiheitsgrade zu gewähren und Mut zum &#8222;Querdenken&#8220; zu machen, um so möglichst viele Facetten der jeweiligen Thematik zu erfassen und thematische &#8222;Einäugigkeit&#8220; zu vermeiden. [<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Denkh%C3%BCte_von_De_Bono" target="_blank" rel="noopener">wikipedia</a>]<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></li>
</ul>
<p>Ist man in der Rolle des Moderators in der Lage, auf dieser Klaviatur zu spielen und die eine oder andere Methode gezielt einzusetzen, hat man gute Chancen, ungewollte &#8222;Schwarmdummheit&#8220; zugunsten einer möglichst ganzheitlichen Betrachtung zu vermeiden und wertvolle Dialoge zu ermöglichen.</p>
<p>Viel Erfolg bei der Nutzung der &#8222;Weisheit der Gruppe&#8220;<br />
wünscht Ihnen/Euch/Dir,</p>
<p>Josef W. Seifert</p>
<p><strong>Lesetipp:</strong> <a href="https://www.amazon.de/SixSteps-Facilitation-Settings-professionelle-Moderation/dp/3000843671/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=1TUS6J4N9IIO9&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.eQrjvtjMDHXPHgDZg2E0NsaA_UYfxF9bTlDbNY_DymdDnqAry3Q1N9lNiX6LfQvCPUJRt8d-LiqvLh69uIhP0XBmq4phgBb28KaN8nL2hjrXcg3gMpbn4cHBnEcfpWVdIfIU0VB9ZYtOxm632Q6huf_39Hn5VEm7lh1rhpN0SL0cCPxFlijnY75Df_JJJMtYVCnPkCjZPQXwLjFCEjHS1vRwD7ojdiNbsbfniaE_3E7NOuvCEwiUgO9pDZNWCZ_FKT6ib-690IG3LsPyWXOU1iMu8pF0gHUfMPHSE_NRdS4.xxIDxprTkCrmXwDTPd94LVq9cPvNLwDvdXJ4U1Jbyj4&amp;dib_tag=se&amp;keywords=sixsteps&amp;qid=1782846835&amp;sprefix=sixsteps%2Caps%2C116&amp;sr=8-1" target="_blank" rel="noopener">SixSteps Facilitation</a></p>
<p style="font-size: 0.8rem;">PS: Ich gendere in diesem Text <a href="https://moderation.com/gendern-sie-noch-oder-schreiben-sie-schon-lesbar/">aus 3 guten Gründen</a> nicht, hoffe und wünsche aber, dass Ihr, liebe Leser und Leserinnen, das tolerieren könnt.</p>
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<div dir="ltr">
<hr />
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<div class="update-components-text relative update-components-update-v2__commentary " dir="ltr">© MODERATIO 2026</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Auch Methoden haben eine Seele – The Art of Hosting</title>
		<link>https://moderation.com/hosting/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josef]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 18:10:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Moderationstraining]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manche sagen: Moderation, Facilitation und Hosting sind Begriffe, die sich inhaltlich voneinander so sehr unterscheiden wie, mit einem dicken Augenzwinkern formuliert, eine Kartoffel von einem Erdapfel. Auch, wenn immer wieder Unterschiede konstruiert werden, es handelt sich um ein und dasselbe &#8222;Ding&#8220;. Aber: Stimmt das? – Eine Begriffsklärung von Josef W. Seifert Das Gemeinsame Moderation, Facilitation [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Manche sagen: <strong><b>Moderation</b></strong>, <strong><b>Facilitation</b></strong> und <strong><b>Hosting</b></strong> sind Begriffe, die sich inhaltlich voneinander so sehr unterscheiden wie, mit einem dicken Augenzwinkern formuliert, eine Kartoffel von einem Erdapfel. Auch, wenn immer wieder Unterschiede konstruiert werden, es handelt sich um ein und dasselbe &#8222;Ding&#8220;. Aber: Stimmt das? – Eine Begriffsklärung von Josef W. Seifert</p>
<hr />
<h3>Das Gemeinsame</h3>
<p>Moderation, Facilitation und Hosting werden als drei Ansätze zur Gestaltung von Gruppendialogen gehandelt. Bei Licht betrachtet handelt es sich dabei aber gar nicht um drei unterscheidbare Ansätze der Dialog-Prozessgestaltung. Trotzdem verbindet die Begriffe mehr, als sie trennt. Die <strong>Gemeinsamkeit</strong> liegt darin, dass es jeweils um die Gestaltung ergebnisoffener Prozessbegleitung von Gruppengesprächen geht, die durch die Neutralität gegenüber sowohl den anwesenden Personen als auch den zu bearbeitenden Inhalten gekennzeichnet ist. Die Intension des Bemühens ist es jeweils, die Eigenverantwortung und Zusammenarbeit von Menschen zu stärken und wertvolle Dialoge zu ermöglichen.</p>
<h3><strong>Die Unterschiede</strong></h3>
<p>Mit den viel beschworenen Unterschieden zwischen Moderation und Facilitation ist es, wie mit Michael Ende&#8217;s Herrn Tur Tur, der aus der Ferne riesig wirkt, aber beim Näherkommen immer kleiner wird. Das heißt nur, wenn man Moderation auf formale &#8222;Sitzungsleitung&#8220; reduziert und klassische Moderation – genauer Businessmoderation – als Facilitation bezeichnet, lässt sich ein Unterschied konstruieren. Verzichtet man auf dieses &#8222;Reduktionsmodell&#8220;, ist es so, dass <strong>Moderation</strong> und <strong>Facilitation</strong> schlicht der deutsche und der englische Begriff für ein und dasselbe sind, nämlich das Gestalten wertvoller Dialoge.</p>
<p>Mit <strong>Hosting</strong>, im Sinne von &#8222;Art of Hosting&#8220; ist allerdings etwas anderes gemeint. Facilitation/Moderation ist kein Ansatz neben Hosting, sondern Bestandteil einer &#8222;Gastgebung&#8220;:</p>
<p>&#8222;Wir sprechen von <i>Hosting (Gastgeber sein)</i>, weil es sich hier nicht um die typische Moderation oder Gesprächsleitung (Facilitation) handelt. Es berücksichtigt und kümmert sich um alle Aspekte des Zusammenarbeitens, damit die Menschen erfolgreicher sein können – so wie ein Gastgeber dafür Sorge trägt, dass seine Gäste alles haben, was sie für einen ergiebigen Besuch bei ihm brauchen.</p>
<p>Art of Hosting bietet eine Mischung einiger der kraftvollsten Methoden, offene und kreative Gespräche zu gestalten, die zu Commitment und guten Ergebnissen führen. Indem sie mit vielen partizipativen Verfahren – wie Kreisgespräch (Circle), World Café, Wertschätzender Befragung, Open Space Technology, Pro Action Café, Storytelling und anderen – arbeitet, können die Praktizierenden die Herangehensweise ideal an den Kontext und das jeweilige Ziel anpassen.&#8220; [<a href="https://artofhosting.org/what-is-it/" target="_blank" rel="noopener">Art of Hosting</a>]</p>
<p>Wollte man <a href="https://moderation.com/moderation-versus-facilitation/">Moderation/Facilitation</a> (also die Gesprächsprozessgestaltung im engeren Sinne) um <strong>Hosting</strong> im Sinne von &#8222;Gastgeber sein&#8220; erweitern, so könnte man diesen Begriff gut für die Organisation zu moderierender Gruppenveranstaltungen verwenden wie etwa eine Open Space Konferenz oder ein BarCamp innerhalb dessen moderierte Sessions oder Mini-Workshops stattfinden. Hosting ist gleichsam das Gefäß, das Moderation/Facilitation  – unter Nutzung diverser ModerationsDesigns – beinhaltet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-14660 aligncenter" src="https://moderation.com/wp-content/uploads/2026/08/hosting-1.png" alt="" width="528" height="484" srcset="https://moderation.com/wp-content/uploads/2026/08/hosting-1.png 803w, https://moderation.com/wp-content/uploads/2026/08/hosting-1-300x275.png 300w, https://moderation.com/wp-content/uploads/2026/08/hosting-1-768x704.png 768w, https://moderation.com/wp-content/uploads/2026/08/hosting-1-705x646.png 705w, https://moderation.com/wp-content/uploads/2026/08/hosting-1-450x412.png 450w, https://moderation.com/wp-content/uploads/2026/08/hosting-1-600x550.png 600w" sizes="(max-width: 528px) 100vw, 528px" /></p>
<p style="font-size: 12px;">Abb. Einodrdnung Hosting, Moderation/Facilitation</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Moderation, Facilitation, Hosting&#8230; welche Bezeichnung man für die Gestaltung und Begleitung eines Gruppendialogs auch immer wählt, entscheidend ist der Geist in dem die Zusammenkunft geleitet wird, die Haltung aus der heraus agiert wird. Dies gilt auch für die genutzen ModerationsDesigns, Moderationsmethoden und Kommunikationstechniken. Man könnte es auf den Punkt bringen indem man sagt: Auch Methoden haben eine Seele! Diese Seele der Methoden, entspringt der Grundhaltung der Moderatoren/Facilitator, die das Miteinander trägt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>Auch Methoden haben eine Seele.</p>
<p style="font-size: 10px;">Josef W. Seifert</p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dabei ist &#8222;Hosting&#8220; eine spezielle Form von Zusammenkunft, bei der gemäß dem Motto: &#8222;Vom Lernenden über die Gemeinschaft von Lernenden zur Gemeinschaft die lernt.&#8220;, besonders Gewicht auf &#8222;Community-Building&#8220; gelegt wird. Die Bezeichnung eines moderierten Treffens wird in aller Regel einerseits dem Klientel und andereresits dem Sinn und Zweck des Treffens geschuldet sein. Ob es im Einzelfall mit Hosting, Workshop oder Großgruppe, BarCamp oder Zukunftswerkstatt benannt wird, ist nicht ausschlaggebend. Die Bezeichnung muss &#8222;anschlussfähig&#8220; sein und zur Mitwirkung motivieren. Entscheidend ist, dass <a href="https://moderation.com/der-mensch-ist-mittel-punkt/">der Mensch im Mittelpunkt</a> des Geschehens steht und die zielorientierte, gut strukturierte Moderation von Wertschätzung und Wohlwollen getragen ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Viel Freude und Erfolg!<br />
Ihr/Euer/Dein</p>
<p>Josef W. Seifert</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f7e7.png" alt="🟧" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Lesetipp</strong></p>
<p>10 zentrale ModerationsDesigns, Moderationsmethoden und Kommunikationstechniken:<br />
Josef W. Seifert: <a href="https://www.amazon.de/SixSteps-Facilitation-Settings-professionelle-Moderation/dp/3000843671/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=R0JYGUH2NMMV&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.eQrjvtjMDHXPHgDZg2E0NsaA_UYfxF9bTlDbNY_DymdJcR3u7aukQ4igFrAYrF3LfP_QZCfweED6XIqzLwEzfJM9faXMOn6q37WUOn4IjYVpaJUwsy78PbhaK_wTedq6QXhYa7gmEFthy_-6jwMbP_fiFuzrukuaIWSrT2KDARZkCeKN2kIKOWkp2dfIwHKBzzT9W3JOyldcLq5Pt6uZGVuzilrAYdKvlEZU3c0-qlq8Ry3jQZ9DVm__8lwWqXfVptsjZ2K_IVmGuxaTEUX4TyMu8pF0gHUfMPHSE_NRdS4.fVICn1rbke_ho8tgbnIEh0Hgkymx3BirX_mDxzRoMYk&amp;dib_tag=se&amp;keywords=sixsteps&amp;qid=1785857807&amp;sprefix=sixsteps%2Caps%2C108&amp;sr=8-1" target="_blank" rel="noopener">SixSteps Facilitation</a> – Designs, Methoden, Settings für professionelle Moderation – moderatiobooks 2025 – ISBN: 978-3-00-084367-9</p>
<p>Art of Hosting <a href="https://artofhosting.school/wp-content/uploads/2021/10/HB_AoH_BB_2019_komplett_k.pdf" target="_blank" rel="noopener">Handbuch 2019</a> – Den Gesellschaftlichen Zusammenhalt in Kommune, Kirche, Zivilgesellschaft gestalten – Thomans Uhlendahl, Sigirid Schöttle, Evangelische Akademie Bad Boll, Freiburg 2019</p>
<hr />
<p>© Josef W. Seifert, 2026</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://moderation.com/hosting/">Auch Methoden haben eine Seele &lt;/br&gt;– The Art of Hosting</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://moderation.com">MODERATIO</a>.</p>
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		<title>Der Mensch ist Mittel. Punkt?</title>
		<link>https://moderation.com/der-mensch-ist-mittel-punkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josef]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 23:08:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Facilitator Training]]></category>
		<category><![CDATA[Moderationstraining]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob man es Leitung, Moderation, Facilitation oder Hosting nennt, beim Management von Dialogprozessen – ob Präsenz oder Online – geht es in aller Regel darum, Informationen auszutauschen, Sachthemen zu beleuchten und Probleme zu lösen, die (noch) nicht an die KI delegiert werden können. Dazu werden Kolleginnen und Kollegen und vielleicht auch Gäste eingeladen, die zur [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ob man es Leitung, Moderation, Facilitation oder Hosting nennt, beim Management von Dialogprozessen – ob Präsenz oder Online – geht es in aller Regel darum, Informationen auszutauschen, Sachthemen zu beleuchten und Probleme zu lösen, die (noch) nicht an die KI delegiert werden können. Dazu werden Kolleginnen und Kollegen und vielleicht auch Gäste eingeladen, die zur Themenbearbeitung benötigt werden. Diese sind dann, bei Licht betrachtet, da sie ja nicht um ihrer selbst Willen zum Meeting eingeladen wurden, sondern wegen des Beitrags, den sie zu leisten vermögen, Mittel zum Zweck. Sind sie am Ende vielleicht nur noch Rädchen im Getriebe des Vorläufers der digitalen Problemlösearchitektur? Wo bleibt da der Mensch, wo bleibt das Menschliche? – Gedankensplitter von Josef W. Seifert</p>
<h3>Das &#8222;Menschliche Element&#8220; in der Moderation</h3>
<p>Wenn man sich <a href="https://www.paulwatzlawick.de/axiome.html" target="_blank" rel="noopener">Paul Watzlawick</a>&#8217;s zweites Axiom der Kommunikation vor Augen führt, wird unmittelbar klar, worum es geht. Sachlogik ist das Eine, das Menschliche das Andere. Das Komunikationsmilieu ist das Myzel des Dialogs. Die Beziehungsebene determiniert, was auf der Sachebene möglich ist. Wenn das Gefühl zwischen den Menschen nicht stimmt, ist Logik relativ, Möglichkeitsräume werden nicht erkundet, Zugeständnisse nicht gemacht.</p>
<blockquote><p>Das Kommunikationsmilieu ist das Myzel des Dialogs.</p>
<p style="font-size: 10px;">Josef W. Seifert</p>
</blockquote>
<p>In der Moderation geht es also neben der jeweils zu behandelnden Sache um das jeweilige Kommunikationsmilieu, den Umgang miteinander, das Beziehungsgeflecht zwischen den Menschen. Man könnte als „das menschliche Element&#8220; jene Qualitäten und Handlungen bezeichnen, die über reine Technik und Methodik hinausgehen. Dazu gehören <a href="https://moderation.com/die-weiche-seite-der-moderation">Haltung</a>, Präsenz, Empathie, Authentizität und das situative Einfühlungsvermögen aber auch die Fähigkeit zur Allparteilichkeit und zur Klärung von Spannungen und Konflikten. Ziel ist es, um es mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Amy_Edmondson" target="_blank" rel="noopener">Amy Edmondson</a> zu sagen, &#8222;psychologische Sicherheit&#8220; zu geben, das Gefühl, Risiken eingehen, Fragen stellen und Fehler zugeben zu können, ohne negative Konsequenzen fürchten zu müssen.</p>
<p><strong>Das Menschliche</strong> zeigt sich in der Moderation an Dimensionen, wie:</p>
<ul>
<li><strong>Haltung und Präsenz</strong>: Eine innere Grundposition für Wertschätzung, Neugier und Neutralität beziehungsweise Allparteilichkeit, die sich in ruhiger, konzentrativer Präsenz zeigt.</li>
<li><strong>Empathie und Feinfühligkeit</strong>: Die Fähigkeit, Stimmungen, unausgesprochene Bedürfnisse und verdeckte Konflikte in der Gruppe wahrzunehmen und situationsangemessen, sensibel darauf zu reagieren.</li>
<li><strong>Authentizität und Glaubwürdigkeit</strong>: Echtes Interesse an den Menschen, Transparenz der eigenen Rolle und ein konsistentes, situtationsadäquat authentisches Auftreten.</li>
<li><strong>Taktgefühl und Timing</strong>: Der richtige Moment für eine Frage, eine Unterbrechung, eine Zusammenfassung oder auch eine gezielte Provokation.</li>
<li><strong>Körpersprache und Stimme</strong>: Ein bewusster Einsatz von Blickkontakt, Gestik, Tonlage und Sprechtempo um Sicherheit und Richtung zu geben.</li>
<li><strong>Adaptivität im Moment</strong>: Die Fähigkeit, den geplanten Prozess situativ anzupassen, ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren – also „Methodik im Dienst der Gruppe“ statt starrer, unflexibler Ablauf.</li>
</ul>
<p>Kurz: Das menschliche Element ist das, was Moderation von bloßer, sachlicher Prozesssteuerung unterscheidet – es ist die Kunst, Menschen so zu begleiten, dass sie sich gesehen, verstanden und konstruktiv eingebunden fühlen. Gute Moderation verbindet beides: Sie beherrscht die Methodik sicher, lässt aber gleichzeitig Raum für das Lebendige – für Überraschungen, Emotionen und den „Flow“ der Gruppe.</p>
<h3>Von Tamagotchi bis ChatGPT</h3>
<p>Reduziert man das Menschliche in der Moderation auf den verbalen Teil der Kommunikation, so könnte dieser auch von KI-Agenten geleistet werden. Künstliche Intelligenz, also &#8222;Rechenleistung pur&#8220; kann Verständnis, Empathie und Wohlwollen mimen. Und, man braucht nicht mehr viel Phantasie, sich diese Fähigkeit als Eigenschaft eines humanoiden Roboters vorzustellen, der dann als &#8222;künstlicher Moderator&#8220; agiert. Dieser könnte dann auch noch den nonverbalen Teil der Kommunikation abdecken. Die Krux an der Sache bleibt, dass Artefakte und seien sie noch so gut gemacht, keine Menschen sind und eine menschliche Begegnung per se nicht möglich ist. Die Erkenntnis des kleinen Prinzen: &#8222;Man sieht nur mit dem Herzen gut&#8220;, gilt nur für Menschen.</p>
<h3>Der Unterschied, der den Unterschied macht</h3>
<p>Wie wir nicht nur von Schauspielern, sondern auch aus dem Alltag wissen, können Interesse, Nähe, Emotionen&#8230; auch &#8222;gespielt&#8220; werden. Kommunikationstechniken, von Aktiv Zuhören bis Zirkulär Fragen können auch als Schauspiel- oder Manipulationstechniken missbraucht werden. Jedes &#8222;Ding&#8220; hat zwei Seiten, so auch hier. Den Unterschied der, um es mit <span class="" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-inited="2" data-copy-service-computed-style="font-family: Google Sans, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><a class="H23r4e" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gregory_Bateson" target="_blank" rel="noopener" data-ved="2ahUKEwjr-p376veVAxWcSvEDHUAvFj8Qy_kOegoIAggACAAICxAC" data-hveid="CAIIAAgACAsQAg" data-sb="/url?sa=i&amp;source=web&amp;rct=j&amp;url=https://de.wikipedia.org/wiki/Gregory_Bateson&amp;ved=2ahUKEwjr-p376veVAxWcSvEDHUAvFj8Qy_kOegoIAggACAAICxAC&amp;opi=89978449&amp;cd&amp;psig=AOvVaw18ag4VhVvY7D7OPDcCO8B6&amp;ust=1785412758462000" aria-label="Gregory Bateson. Linkvorschau. Website: Wikipedia. Titel: Gregory Bateson - Wikipedia. URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Gregory_Bateson." data-copy-service-computed-style="font-family: Google Sans, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 500; margin: 0px; text-decoration: underline 1px rgb(26, 13, 171); border-bottom: 0px rgb(26, 13, 171);">Gregory Bateson</a><!--TgQPHd|||[[&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Gregory_Bateson&quot;,null,null,[null,null,null,null,null,null,null,null,null,null,null,null,null,null,null,[{&quot;1218&quot;:[16]}]],16,null,&quot;Gregory Bateson - Wikipedia&quot;,&quot;Ästhetik ist die Aufmerksamkeit für das Muster, das verbindet. (Aus: Wo Engel zögern.). Information ist ein Unterschied, der einen Unterschied macht. (Aus: Ökologie des Geistes. S. 582). Ein Mann wollte wissen, wie es sich mit dem Geist in seinem Computer verhält, und fragte ihn daher: ‚Rechnest du damit, dass du jemals denken wirst wie ein menschliches Wesen?&#39; Worauf nach einiger Zeit der Computer antwortete: ‚Das erinnert mich an eine Geschichte.&#39; (Aus: Geist und Natur. S. 22). Das Lebewesen, das im Kampf gegen seine Umwelt siegt, zerstört sich selbst. (Aus: Ökologie des Geistes.). Strenge allein ist lähmender Tod, Phantasie allein ist Geisteskrankheit (Aus: Geist und Natur. S. 265).&quot;,&quot;https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q\u003dtbn:ANd9GcRTgiOVkcKMW_FZDkBvyooEzhEA6CVawGc7b_P3tvMiK2jRue1AT1Wqg3kalbqTOXGR1WRhQ51vjMC19Tc&quot;,&quot;Wikipedia&quot;,&quot;https://encrypted-tbn0.gstatic.com/faviconV2?url\u003dhttps://de.wikipedia.org\u0026client\u003dAIM\u0026size\u003d128\u0026type\u003dFAVICON\u0026fallback_opts\u003dTYPE,SIZE,URL&quot;,[[1785326358461803,66144924,1058418496],null,null,null,null,[[2,0,0,9]]],null,&quot;b1ea9fdb-05df-4564-b1ee-dd6a9df28482&quot;]]--></span> zu sagen, den Unterschied macht, ist die Intention, der Geist, die innere Haltung aus der heraus moderiert wird. Wird Interesse und Nähe nur gespielt, nur als seelenlose Technik missbraucht, ist der Schaden größer als der Nutzen. Moderatoren und Moderatorinnen dürfen keine &#8222;Maschinenmenschen&#8220; sein, manipulativ, nicht erreichbar, aalglatt. Gefragt ist vielmehr &#8222;situationsangemessene Authetizität&#8220;, Zugewandtheit und aufrichtiges Wohlwollen.</p>
<p>Nur so kann psychologische Sicherheit entstehen, kollektives Vertrauen, dass man wertschätzend miteinander umgeht. Ein Kommunikationsmilieu, in dem Menschen ihre Meinungen frei äußern, kreative Lösungen entwickeln und sich sicher fühlen um ihre Stärken und Schwächen zeigen zu dürfen. Nur, wenn der Mensch im Mittelpunkt steht, ist er nicht (nur) Mittel. Punkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f534.png" alt="🔴" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <a class="XQidInOZdUqrHGlQkkUpVUZDTyqjTPrnrE " tabindex="0" href="https://moderation.com/produkt/selbstreflexion/" target="_self" data-test-app-aware-link="">Moderation braucht Haltung</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p>Erstveröffentlichung: <a href="https://www.linkedin.com/pulse/der-mensch-ist-mittel-punkt-sixsteps--mjnvf/?trackingId=ocUB1k1ITTCh9prs%2Fh0WPA%3D%3D" target="_blank" rel="noopener">LinkedIn</a> Juli 2026</p>
<p>© Josef W. Seifert 2026</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>MODERATIO: Ein Kurzportrait</title>
		<link>https://moderation.com/kurzportrait/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josef]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 22:01:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Moderationstraining]]></category>
		<category><![CDATA[Facilitation]]></category>
		<category><![CDATA[Facilitator Training]]></category>
		<category><![CDATA[MODERATIO]]></category>
		<category><![CDATA[Moderation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was sind die Faktoren, die MODERATIO zu einem führenden Anbieter für Moderation und Facilitation gemacht haben? . 1.  Frühe Spezialisierung und Pionierarbeit MODERATIO wurde bereits 1987 gegründet und hat sich frühzeitig auf die professionelle Moderation / Facilitation von Meetings, Workshops, Großgruppenveranstaltungen und Change-Prozessen spezialisiert. Damit war MODERATIO einer der ersten Anbieter, der Moderation als eigenständige [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4><span style="color: #000000;">Was sind die Faktoren, die MODERATIO zu einem führenden Anbieter für Moderation und Facilitation gemacht haben?</span></h4>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">1.  Frühe Spezialisierung und Pionierarbeit</span></p>
<p><span style="color: #333333;">MODERATIO wurde bereits 1987 gegründet und hat sich frühzeitig auf die professionelle Moderation / Facilitation von Meetings, Workshops, Großgruppenveranstaltungen und Change-Prozessen spezialisiert. Damit war MODERATIO einer der ersten Anbieter, der Moderation als eigenständige Dienstleistung und Profession im Business-Kontext etablierte.</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">2. Entwicklung und Verbreitung eigener Methoden</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Mit der SixSteps® Moderationsmethode für Moderation / Facilitation hat MODERATIO einen strukturierten, praxisbewährten Ansatz geschaffen, der heute als Standard für die professionelle Leitung von Gruppenprozessen gilt. Diese Methode ermöglicht es, Themen zielgerichtet, effizient und partizipativ zu bearbeiten und ist zentraler Bestandteil der Trainings und Ausbildungen.</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">3. Breites, modulares Ausbildungsangebot</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Die MODERATIO AKADEMIE bietet ein umfassendes, mehrstufiges Ausbildungsprogramm – von Kompakttrainings bis hin zum SixSteps Facilitator, dem MODERATIO® CERTIFIED PROFESSIONAL (MCP). Die Ausbildungen sind modular aufgebaut, praxisnah und sowohl für Einsteiger als auch für Profis geeignet. Es gibt spezielle Programme für Businessmoderation und Facilitation, Konfliktklärung und Großgruppenmoderation, sowohl in Präsenz als auch online.</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">4. Praxisorientiertes, erfahrenes Team</span></p>
<p><span style="color: #333333;">Das Team von MODERATIO besteht aus praxiserfahrenen Moderatoren / Facilitator und Beratern, die Unternehmen, Non-Profit-Organisationen und öffentliche Auftraggeber seit Jahrzehnten erfolgreich begleiten. Die langjährige Erfahrung und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Methoden sichern einen hohen Qualitätsstandard.</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">5. Ganzheitliche Beratung und Begleitung</span></p>
<p><span style="color: #333333;">MODERATIO bietet nicht nur Moderationstrainings und Facilitatortrainings, sondern begleitet Unternehmen umfassend bei Organisationsentwicklung, Change Management, Teamentwicklung und Konfliktklärung. Die Dienstleistungen sind individuell anpassbar und reichen von punktueller Moderation bis zur langfristigen Prozessbegleitung.</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">6. Professionalisierung des Berufsbilds</span></p>
<p><span style="color: #333333;">MODERATIO hat die Rolle des Moderators im Businessbereich als eigenständigen Beruf etabliert und die Ausbildung dafür maßgeblich geprägt. Das Unternehmen setzt sich dafür ein, Moderation / Facilitation als Schlüsselkompetenz für Führungskräfte, Projektleiter und Berater zu verankern.</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Fazit:</span></p>
<p><span style="color: #333333;">MODERATIO wurde durch frühe Pionierarbeit, methodische Innovation (SixSteps®), ein differenziertes, praxisnahes Ausbildungsangebot, ein erfahrenes Team und die konsequente Professionalisierung des Berufsbilds zum führenden Anbieter für Moderation und Facilitation im deutschsprachigen Raum.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<hr />
<p><span style="font-size: medium;">Text: Dieser Text wurde von einer KI zusammengestellt.</span><br />
<span style="font-size: medium;">Bild: pixabay.com / Pexels</span></p>
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		<title>Gendern sie noch oder schreiben sie schon lesbar?</title>
		<link>https://moderation.com/gendern-sie-noch-oder-schreiben-sie-schon-lesbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josef]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2026 01:02:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Moderationstraining]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Paul Watzlawick war nicht nur ein hervorragender Kommunikationswissenschaftler, sondern, wie ich im persönlichen Kontakt mit ihm mehrfach erleben durfte, auch ein sehr humorvoller, witziger „Typ“. Wieso ich das erzähle? Naja, wenn ich einen Text erarbeite und mir überlege, dass manche Leser und Leserinnen sich inklusive Sprache wünschen, andere aber die traditionelle Form bevorzugen, fällt mir [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Paul Watzlawick war nicht nur ein hervorragender Kommunikationswissenschaftler, sondern, wie ich im persönlichen Kontakt mit ihm mehrfach erleben durfte, auch ein sehr humorvoller, witziger „Typ“. Wieso ich das erzähle? Naja, wenn ich einen Text erarbeite und mir überlege, dass manche Leser und Leserinnen sich inklusive Sprache wünschen, andere aber die traditionelle Form bevorzugen, fällt mir seine Geschichte mit den zwei Hemden ein. Eine humorvolle Illustration des Phänomens der Doppelbindung (Double bind). Im Volksmund gibt es dafür den Spruch: „Wie man es macht, macht man es verkehrt.“</p>
<p>Langer Einleitung kurzer Schluss: Ich habe mich aus folgenden &#8222;3 guten Gründen&#8220; für meine Texte, für die traditionelle Form entschieden:</p>
<ol>
<li>Die offizielle Sicht</li>
<li>Verwechslung von Genus und Sexus</li>
<li>Double bind</li>
</ol>
<p>Hier kurz im einzelnen:</p>
<h2><span style="color: #e34646;">1. Die offizielle Sicht</span></h2>
<p>Der Rat für deutsche Rechtschreibung hat im Kontext der Neufassung des Regelwerks auch über das Thema „geschlechtergerechte Schreibung“ beraten und seine Auffassung bekräftigt, dass man alle Menschen mit geschlechtergerechter Sprache ansprechen soll. Dies sei eine gesellschaftliche und gesellschaftspolitische Aufgabe, die nicht mit orthografischen Regeln und Änderungen der Rechtschreibung gelöst werden könne. Vor diesem Hintergrund betont der Rat für deutsche Rechtschreibung, dass Sonderzeichen im Wortinneren wie Asterisk („Gender-Stern“), Unterstrich („Gender-Gap“), Doppelpunkt oder andere, die die Kennzeichnung aller Geschlechtsidentitäten vermitteln sollen, nicht zum Kernbestand der deutschen Orthografie gehören und nicht in das Amtliche Regelwerk der deutschen Rechtschreibung aufgenommen werden können. Sie seien derzeit nicht wissenschaftlich eindeutig zu begründen. <sup>1</sup></p>
<h2><span style="color: #e34646;">2. Verwechslung von Genus und Sexus</span></h2>
<p>Die Verwechslung von Genus und Sexus beschreibt das häufige Missverständnis zwischen zwei unterschiedlichen Konzepten des Geschlechts:</p>
<p>► <strong>Genus</strong> ist eine grammatische Kategorie und bezeichnet das grammatische Geschlecht von Nomen (z.B. Maskulinum, Femininum, Neutrum im Deutschen). Es ist eine sprachliche Formklasse, die nicht notwendigerweise mit dem biologischen Geschlecht übereinstimmt.</p>
<p>► <strong>Sexus</strong> bezeichnet das biologische, physische Geschlecht einer Person oder eines Lebewesens (männlich, weiblich, gelegentlich auch Intersexualität).</p>
<p>Eine Verwechslung liegt vor, wenn man davon ausgeht, dass das grammatische Genus auch das physische (biologische) Geschlecht abbildet oder bestimmt. Das ist linguistisch falsch, denn das Genus ist unabhängig vom Sexus. Beispielsweise ist das Wort „Mädchen“ (ein weiblicher Mensch) grammatisch Neutrum, was keine Aussage über das biologische Geschlecht macht, sondern eine sprachliche Klassifikation ist.</p>
<p>Die Verwechslung ist besonders in der feministischen Linguistik oder in Sprachdebatten relevant, da oft angenommen wird, das Maskulinum sei männlich im biologischen Sinne, und dadurch sprachliche Diskriminierungen abgeleitet oder kritisiert werden. Linguistisch korrekt ist jedoch, dass das Genus eine abstrakte sprachliche Kategorie ist und nicht das reale biologische Geschlecht abbildet.</p>
<p>Außerdem zeigen Studien, dass Genus und Sexus nicht immer übereinstimmen und dass es gesellschaftlich und sprachlich auch Abweichungen oder bewusste Verstöße gegen Rollenbilder geben kann, z.B., wenn männliche Personen mit femininem Genus bezeichnet werden, um abwertend zu kennzeichnen, oder umgekehrt. <sup>2</sup></p>
<h2><span style="color: #e34646;">3. Double Bind</span></h2>
<p>„Double bind“ meint doppeldeutige Botschaften. Der Empfänger einer doppeldeutigen Botschaft steht vor dem Dilemma, dass er nicht weiß, wie er sich verhalten soll, weil er nicht beide Botschaften gleichzeitig befolgen oder für wahr halten kann und ihm unklar ist, welche der Botschaften er beachten soll.</p>
<p>Paul Watzlawick erklärt dieses Dilemma recht anschaulich mit dieser kleinen Geschichte: Eine Frau schenkt ihrem Mann zwei Hemden. Der Mann möchte seine Dankbarkeit ausdrücken und zieht gleich eines der beiden Hemden an. Freudestrahlend begibt er sich zu seiner Frau, die ihn mit den Worten „Und das andere Hemd gefällt dir nicht?“ empfängt. Die Moral von der Geschicht’ lautet:<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<blockquote><p>Tu was Du willst, aber enttäusch mich nicht.</p></blockquote>
<p>Am Rande: Das Buch „Wie wirklich ist die Wirklichkeit?“ von Paul Watzlawick (1976) enthält die theoretischen Grundlagen zur Doppelbindung und deren Bedeutung in der Kommunikation, auch wenn die konkrete „Hemden-Geschichte“ dort nicht wortwörtlich als ausführliche Parabel steht.</p>
<h2><span style="color: #e34646;">Zudem…</span></h2>
<p>Schreibt man einen Text in der traditionellen Form, kann man dafür „gute Gründe“ anführen. Der für mich wichtigste Grund aber ist, dass der Text leichter zu schreiben und leichter zu lesen ist. Er kommt nicht so „sperrig“ daher, er ist einfach einfacher. Und hier halte ich es gerne mit Albert Einstein, der gesagt haben soll: „Man soll die Dinge so einfach wie möglich machen aber nicht einfacher.“.</p>
<p>Ich wünsche mir sehr, dass meine Texte auch für diejenigen leicht lesbar, attraktiv und hilfreich sind, die sich für eine alternative Schreib- und Lesevariante entschieden hätten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-11315" src="https://moderation.com/wp-content/uploads/2025/12/iStock-655513620-289x300.jpg" alt="" width="351" height="364" srcset="https://moderation.com/wp-content/uploads/2025/12/iStock-655513620-289x300.jpg 289w, https://moderation.com/wp-content/uploads/2025/12/iStock-655513620-991x1030.jpg 991w, https://moderation.com/wp-content/uploads/2025/12/iStock-655513620-768x798.jpg 768w, https://moderation.com/wp-content/uploads/2025/12/iStock-655513620-1477x1536.jpg 1477w, https://moderation.com/wp-content/uploads/2025/12/iStock-655513620-36x36.jpg 36w, https://moderation.com/wp-content/uploads/2025/12/iStock-655513620-1443x1500.jpg 1443w, https://moderation.com/wp-content/uploads/2025/12/iStock-655513620-678x705.jpg 678w, https://moderation.com/wp-content/uploads/2025/12/iStock-655513620-450x468.jpg 450w, https://moderation.com/wp-content/uploads/2025/12/iStock-655513620-600x624.jpg 600w, https://moderation.com/wp-content/uploads/2025/12/iStock-655513620.jpg 1539w" sizes="(max-width: 351px) 100vw, 351px" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Wussten sie, dass es Zwerg:innen gar nicht gibt?</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Herzlichst,<br />
Ihr/Euer/Dein,</p>
<p><em>Josef W. Seifert</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p>1. Kultusminister Konferenz; Anpassung des Amtlichen Regelwerks für deutsche Rechtschreibung: <a href="https://www.kmk.org/aktuelles/artikelansicht/anpassung-des-amtlichen-regelwerks-fuer-deutsche-rechtschreibung.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.kmk.org/aktuelles/artikelansicht/anpassung-des-amtlichen-regelwerks-fuer-deutsche-rechtschreibung.html</a></p>
<p>2. Die ausführliche Fassung findet sich beim “Leibnitz-Institut für deutsche Sprache“ unter: <a href="https://grammis.ids-mannheim.de/systematische-grammatik/2276" target="_blank" rel="noopener">https://grammis.ids-mannheim.de/systematische-grammatik/2276</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>KI Moderation: Eine illusorische Utopie?</title>
		<link>https://moderation.com/der-ki-moderator/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josef]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2025 00:01:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Moderationstraining]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://moderation.com/?p=10073</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gedankensplitter von Josef W. Seifert – Darüber, dass KI kein bloßer Hype, sondern ein tiefgreifender technologischer Wandel ist, dürfte Einigkeit bestehen. Darüber, dass dies einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel mit sich bringen wird, auch. Es fallen Tätigkeitsbereiche für Menschen weg. Ganze Berufe werden verschwinden. Für Moderation stellt sich die Frage, wie sich der Beruf des Moderators [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Gedankensplitter von Josef W. Seifert –</em></p>
<p>Darüber, dass KI kein bloßer Hype, sondern ein tiefgreifender technologischer Wandel ist, dürfte Einigkeit bestehen. Darüber, dass dies einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel mit sich bringen wird, auch. Es fallen Tätigkeitsbereiche für Menschen weg. Ganze Berufe werden verschwinden. Für Moderation stellt sich die Frage, wie sich der Beruf des Moderators oder Facilitators verändern wird.</p>
<p>Was mit KI oder Künstliche Intelligenz bezeichnet wird, ist zwar nichts weiter als &#8222;Rechnerleistung pur&#8220; und bedeutet, dass abhängig von den eingegebenen Daten und deren Qualität, Daten in Millisekunden, in gewünschter Form kombiniert und zur Verfügung gestellt werden können, dass man den Eindruck bekommen kann, dass der Computer &#8222;intelligent&#8220; sei. Alle Tätigkeiten, die festen Regeln unterliegen, die man &#8222;nur&#8220; zu kennen braucht, kann KI schneller und oft auch besser. Der elektronische Verkaufsberater, Steuerberater, Rechtsanwalt&#8230; sind längt keine Utopie mehr.</p>
<h3><span style="color: #ff0000;">Was KI (schon) kann</span></h3>
<p>Was TV- und Veranstaltungs-Moderation angeht, so kann KI bereits virtuelle Moderatoren, wie etwa &#8222;<a href="https://reportage.wdr.de/wie-mithilfe-von-kuenstlicher-intelligenz-ein-virtueller-moderator-entsteht#chapter-503" target="_blank" rel="noopener">Tony</a>&#8220; erstellen, die Texte präsentieren, in Sprache umwandeln und visuelle Darstellungen generieren. Diese virtuellen Moderatoren können für Online-Veranstaltungen genutzt werden. Sie können sogar direkt mit dem Publikum interagieren.</p>
<p>Auch in der Businessmoderation wird KI bereits genutzt. Sie bietet vielfältige Möglichkeiten zur Unterstützung bei Online-Treffen sowie Präsenz-Meetings und Workshops und dies in allen drei Prozessphasen: Planung, Durchführung und Nachbereitung, dazu gehören:</p>
<p><strong>Planung und Vorbereitung</strong></p>
<ul>
<li>Auswertung von Zahlen, Daten, Fakten</li>
<li>Auswertung von Vorab-Interviews</li>
<li>Aufbereitung von Informationsmaterial</li>
<li>Erstellung von Präsentationen</li>
<li>Skizzieren von Visual Guides</li>
</ul>
<p><strong>Durchführung</strong></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;">Visualisierung</span></li>
<li>Einstiegsabfragen</li>
<li><span style="color: #000000;">Unterstützung bei der Themensammlung</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Thematische Zuordnung von Nennungen</span></li>
<li>Bewertung und Priorisierung von Themen</li>
<li><span style="color: #000000;">Bearbeitungsmethoden: Analyse, Kreativität&#8230;</span></li>
<li>Maßnahmenplanung</li>
<li>Abschlussabfragen</li>
</ul>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Nachbereitung</strong></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;">Analyse und Strukturierung von Ergebnissen</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Erstellung von Zusammenfassungen, Protokollen und Berichten</span></li>
</ul>
<h3><span style="color: #ff0000;">Was KI (noch) nicht kann</span></h3>
<p>Der aktuelle Stand der KI-Forschung ergibt, dass moderne KI-Systeme beeindruckende Fortschritte etwa hinsichtlich Sprachverarbeitung und Bilderkennung sowie Visualisierung gemacht haben, es gibt jedoch klare Grenzen. Grundsätzlich muss d<span style="color: #000000;">ie Akzeptanz der Einbindung von KI-Systemen, durch die Teilnehmer sichergestellt sein. </span><span style="color: #000000;">Datenschutz und der verantwortungsvolle Umgang mit Teilnehmerinformationen müssen gewährleistet sein. Auf dieser Basis </span><span style="color: #000000;">kann d</span>er geübte Einsatz von KI-Tools die Moderation bereichern, die Moderatoren punktuell entlasten, die Ergebnisse verbessern. Dabei darf nicht aus dem Blick geraten, dass KI lediglich ein IT-Tool ist.</p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;">KI kann den Sinn und Zweck einer Moderation nicht definieren.</span></li>
<li><span style="color: #000000;">KI kann nicht eigenständig Ziele klären.</span></li>
<li><span style="color: #000000;">KI kann Daten analysieren, aber sie besitzt kein eigenes Verständnis davon.</span></li>
<li><span style="color: #000000;">KI kann Entscheidungsprozesse unterstützen, ihre Schlussfolgerungen beruhen jedoch auf Algorithmen, nicht auf intuitivem Denken.</span></li>
<li><span style="color: #000000;">KI kann (Lern-)prozesse optimieren, dies aber nur im Rahmen der eingegebenen Daten und deren Qualität.</span></li>
<li><span style="color: #000000;">KI hat weder Intuition noch Empathie.</span></li>
</ul>
<p><span style="color: #000000;">Insgesamt zeigt sich, dass KI ein vielversprechendes Werkzeug zur Unterstützung der SixSteps-Workshop-Moderation ist, das die menschliche Expertise ergänzt, aber nicht vollständig ersetzt.</span></p>
<h3><span style="color: #ff0000;">Heute ist nicht alle Tage&#8230;</span></h3>
<p>Denkt man nun an die Kombinationsmöglichkeiten von KI und Robotik (neben den bekannten Unternehmen, wie Boston Dynamics oder Brett Adcock Figure oder Tesla, gibt es noch andere, von denen man bisher kaum gehört hat. Aus China kommt Unitree Robotics, auch Honda (Japan) ist vorne dabei), sowie Holographie (<a href="https://t3n.de/news/zukunft-ki-hologram-halogram-realitaet-1576348/" target="_blank" rel="noopener">MixedReality</a>, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=eqFqtAJMtYE" target="_blank" rel="noopener">Microsoft HoloLens</a> &#8230;), entstehen beeindruckende Artefakte. Künstliche Menschen, auf die Madame Tussauds vermutlich neidisch wäre. Diese &#8222;künstlichen Menschen&#8220; sind dann optisch, realen Menschen zum verwechseln  ähnlich. Sie könn(t)en als Dummies oder Doubles nicht nur Online mit Menschen interagieren, sondern auch in realen Treffen. Was die Moderation von Meetings, Workshops und Großgruppen angeht, ist ein KI-Moderator also eine durchaus reale Utopie.</p>
<h3><span style="color: #ff0000;">Fazit</span></h3>
<p>Schließt man sich dem Physiker und Informatiker Emerson Pugh an, der sagt: „Wenn unser Gehirn so simpel wäre, dass wir es verstehen könnten, wären wir so simpel, dass wir es nicht könnten.“, ist die Vorstellung, dass KI jemals den Moderator ganz ersetzen kann, naiv. Der Co-Facilitator hingegen klopft schon an die Tür. KI kann heute bereits prozessbegleitend mitschreiben und morgen auch (mit)visualisieren. KI kann inhaltlich „mitdenken“ und unterstützen. KI bietet schon heute leistungsfähige Tools, die es für Online-Konferenzen, Workshops und Großgruppen zu nutzen gilt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<hr />
<p>PS: Eine Anmerkung zum <a href="https://moderation.com/gendersprache/">Gendern</a> von Gerald Ehegartner</p>
<p>Bild <a href="https://pixabay.com/users/geralt-9301/" target="_blank" rel="noopener">pixabay / geralt</a></p>
<p>© MODERATIO 2025</p>
<p class="my-0">
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was, wenn der Weg gar nicht das Ziel ist?</title>
		<link>https://moderation.com/meetings-was-wenn-der-weg-gar-nicht-das-ziel-ist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josef]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Dec 2024 00:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Moderationstraining]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>von Josef W. Seifert – Mit einem Meeting ist es, wie mit einer Straße. Wer den Auftrag hat, eine Straße zu bauen, sollte wissen, wohin&#8230; Anders ausgedrückt, wenn man für ein Meeting keine klare Zielsetzung hat, ist die zielgerichtete Moderation des Meetings schlicht nicht möglich. Um im Bild zu bleiben, könnte man sagen: &#8222;Straße&#8220; ist [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>von Josef W. Seifert –</p>
<p>Mit einem Meeting ist es, wie mit einer Straße. Wer den Auftrag hat, eine Straße zu bauen, sollte wissen, wohin&#8230; Anders ausgedrückt, wenn man für ein Meeting keine klare Zielsetzung hat, ist die zielgerichtete Moderation des Meetings schlicht nicht möglich. Um im Bild zu bleiben, könnte man sagen: &#8222;Straße&#8220; ist kein Ziel, sondern ein Thema. Auch &#8222;Straße bauen&#8220; ist kein Ziel, sondern das Vorhaben. Ein Ziel ist, was man am Ende hat, beziehungsweise haben möchte. Hier also &#8222;die gebaute Straße von A nach B&#8220;. Man könnte in diesem Fall – in Anlehnung an den chinesischen Philosophen Konfuzius – sagen: Der Weg ist das Ziel!</p>
<p style="line-height: 0.8; text-align: left;"><em><span style="font-size: 14px; color: #808080;">Anmerkung: Zur besseren Lesbarkeit wird in diesem Text das generische Maskulinum verwendet. Die verwendeten Personenbezeichnungen beziehen sich – sofern nicht anders kenntlich gemacht – auf alle Geschlechter.</span></em></p>
<hr />
<blockquote><p>Wer den Auftrag hat, eine Straße zu bauen, sollte wissen, wohin&#8230;</p></blockquote>
<p>Was Meetings angeht, so braucht jedes Meeting ein konkretes Ziel und jeder Tagesordnungspunkt ebenso. Auch Redebeiträge können mit der Frage nach dem jeweiligen Ziel, das damit erreicht werden soll, in den Kommunikationsprozess eingeordnet werden.</p>
<p><strong>Meeting</strong>: Ein Meeting hat, wie bereits skizziert, ein (messbares) Ziel. Die Arbeitsfrage lautet: Was haben wir, am Ende des Meetings? Einige Beispiele:</p>
<ul>
<li>Wir haben uns zum aktuellen Stand unserer Arbeitspakete ausgetauscht. Jeder hat alle aktuellen Informationen.</li>
<li>Wir haben uns für einen Anbieter entschieden, mit dem wir die neue Datenbank realisieren werden.</li>
<li>Wir wissen, wie wir uns dem Thema KI nähern werden. Erste Schritte sind geplant.</li>
<li>Wir haben einen Überblick, über die Programm-Planung für das neue Jahr.</li>
<li>Wir haben alle Themen der jeweiligen Zielsetzung gemäß abgeschlossen.</li>
</ul>
<p><strong>Tagesordnungspunkt (TOP)</strong>: Jedes Thema, das zur Besprechung eingebracht wird, braucht – auf einer, dem Gesamtziel untergeordneten Ebene – ebenfalls ein Ziel. Einige Beispiele:</p>
<ul>
<li>Ich kenne als Inhaber der Rolle &#8230;, Eure Meinung zur anstehenden Entscheidung.</li>
<li>Ich habe Euch über den aktuellen Stand zu &#8230; informiert. Es sind keine Fragen offen geblieben.</li>
<li>Wir haben entschieden, ob wir auf der nächsten Fachmesse einen Stand haben werden.</li>
</ul>
<p><strong>Redebeitrag</strong>: Ist ein Redebeitrag nicht unmissverständlich &#8222;zum Thema&#8220; oder ist nicht erkennbar, was der Sprecher damit bezweckt, muss das Ziel geklärt werden. Ein Beispiel:</p>
<ul>
<li>Ich kann das grad nicht einordnen. Wieso sagst Du das jetzt? Was konkret möchtest Du klären?</li>
</ul>
<p>Sowohl das Gesamtziel als auch die einzelnen TOP-Ziele müssen vorab, spätestens aber zu Beginn des Meetings, definiert werden. Werden die – innerhalb der Gesamtzielsetzung – zu bearbeitenden Themen, erst im Meeting gesammelt, muss nach dem Sammeln, entweder vor der Priorisierung der Themen, spätestens aber vor Bearbeitung des jeweiligen Themas das Ziel benannt oder definiert werden.</p>
<p>Ein Abgleiten in Exkurse, ein schleichender Themenwechsel, Selbstdarstellung und Scheindiskussionen, können so sehr gut &#8222;eingefangen&#8220; werden.</p>
<p><strong>By the way:</strong> Wenn es für eine sinnvolle Bearbeitung eines Tagesordnungspunktes notwendig ist, dass die Teilnehmer &#8222;im Thema&#8220; sind, kann es erforderlich sein, vorab Informationen zu verteilen. Dabei ist es allerdings meist so, dass nicht alle Anwesenden dieses Material durcharbeiten konnten. Es kann also sinnvoll sein, eine &#8222;Infopause&#8220; einzuplanen, in der die Teilnehmer sich (vielleicht in Zweiergruppen) zum jeweiligen Thema &#8222;schlau machen&#8220; können.</p>
<p><strong>Fazit: </strong>Das konsequente Arbeiten mit Zielen, strafft ein Meeting und erhöht den Nutzen immens. Zudem ermöglichen Ziele am Ende des Meetings einen kurzen Check, ob der jeweilige Weg auch zum intendierten Ziel geführt hat.</p>
<p><a href="https://moderation.com/josef-w-seifert/">jws</a></p>
<hr />
<p>Das Buch zum Thema: <a href="https://www.amazon.de/Besprechungen-erfolgreich-moderieren-Kommunikationstechniken-Teilnehmer/dp/3869366397/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=37HMX1Z9M302L&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.Nj2n3We4Qj4u16MXsy8xWSv5uy7KGU_Z4AS49pGnOwyCUYPY-YPL1yFn4KMV9TS5uT8qtG4jT_Ox9PqVCv5Ypxr8o9VWZ_tE8cY1aNz9X5FciWRtzqBe_G3D-Vn2dDpoIXudeX22K5KPwVho_A7_Am42tm-CPNko7PnOvoon1q1Bg0MCYNWczjsepu3z_PCUJi3ELLidyDke6nG4_XTPE0kLGYRpSIUUPDm52ozrbWU.EbQ7v5_nSbpqSBCM1HzS26R30Cv4JC7FsP8SPzrKxK4&amp;dib_tag=se&amp;keywords=besprechungen+erfolgreich+moderieren&amp;qid=1729362757&amp;sprefix=besprechungen+erfolgreich+moderieren%2Caps%2C107&amp;sr=8-1" target="_blank" rel="noopener">Besprechungen erfolgreich moderieren</a></p>
<p>Mehr unter: <a href="http://facilitation.com" target="_blank" rel="noopener">www.facilitation.com</a></p>
<p>© MODERATIO 2025</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Don&#8217;t Worry, Be Happy !?</title>
		<link>https://moderation.com/dont-worry-be-happy/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josef]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2024 06:11:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Moderationstraining]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gedankensplitter zum Jahreswechsel, von Josef W. Seifert – Bobby McFerrin macht mir mit seinem Song „Don&#8217;t Worry, Be Happy“, auch und gerade in schwierigen Zeiten, immer wieder gute Laune, vielleicht auch etwas Zuversicht oder gar Hoffnung. Er vertreibt jeden Anflug von Traurigkeit, die keinen Platz hat, haben soll, haben darf. Man hat schließlich fröhlich zu [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div role="heading" data-attrid="subtitle" aria-level="3">
<p>Gedankensplitter zum Jahreswechsel, von Josef W. Seifert –</p>
</div>
<div class="page" title="Page 1">
<p class="p1">Bobby McFerrin macht mir mit seinem Song „<a href="https://www.youtube.com/watch?v=d-diB65scQU" target="_blank" rel="noopener">Don&#8217;t Worry, Be Happy</a>“, auch und gerade in schwierigen Zeiten, immer wieder gute Laune, vielleicht auch etwas Zuversicht oder gar Hoffnung. Er vertreibt jeden Anflug von Traurigkeit, die keinen Platz hat, haben soll, haben darf. Man hat schließlich fröhlich zu sein, „gut drauf“, motiviert und leistungsfähig. Nur nicht „schlecht drauf“ sein oder gar …traurig. Aber manchmal reicht Bobby’s Apell nicht. Manchmal muss man Freude zulassen und manchmal muss man durch die Traurigkeit „hindurch gehen“.</p>
<p class="p1">In der Moderation gibt es das Design der Zukunftswerkstatt (Future Search). Dort gibt es die Phase der „Prouds and Sorries“. Die Teilnehmer tragen zusammen, worauf sie stolz sind und was sie bedauern – anders ausgedrückt: worüber sie sich freuen und worüber sie traurig sind. Darauf aufbauend planen sie in die Zukunft. Es gilt das zu Betrauernde zu erinnern, zu benennen, loszulassen und auf Erfolge aufzubauen, auf Stärken zu setzen, auf Visionen und die Hoffnung auf eine gute Zukunft.</p>
<p class="p1">Die Jahreswende ist vielleicht eine gute Gelegenheit für eine private „Zukunftskonferenz mit sich selbst“, mit all seinen „Prouds and Sorries“, aller „Joy &amp; Sadness“. Dabei könnte man sich die Erfolge vergegenwärtigen, die man errungen hat und die zu würdigen und zu feiern man sich gar nicht die Zeit genommen hat. Und, man könnte Misserfolge betrauern und der Hoffnung auf eine gute Zukunft Raum geben…</p>
<p class="p1">Inge Wuthe hat diesen Gedanken zu einem Märchen gesponnen, das vielleicht ganz gut in die „Stade Zeit“ passt…</p>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<hr />
<p><strong>Das Märchen von der traurigen Traurigkeit</strong></p>
<p>von <a href="http://inge-wuthe.de" target="_blank" rel="noopener">Inge Wuthe</a></p>
<p class="p1">Es war eine kleine alte Frau, die bei der zusammengekauerten Gestalt am Straßenrand stehenblieb. Das heißt, die Gestalt war eher körperlos, erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen.</p>
<p class="p1">„Wer bist du?“, fragte die kleine Frau neugierig und bückte sich ein wenig hinunter.</p>
<p class="p1">Zwei lichtlose Augen blickten müde auf. „Ich… ich bin die Traurigkeit“, flüsterte eine Stimme so leise, dass die kleine Frau Mühe hatte, sie zu verstehen.</p>
<p class="p1">„Ach, die Traurigkeit“, rief sie erfreut aus, fast als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.</p>
<p class="p1">„Kennst du mich denn?“, fragte die Traurigkeit misstrauisch.</p>
<p class="p1">„Natürlich kenne ich dich“, antwortete die alte Frau, „immer wieder einmal hast du mich ein Stück des Weges begleitet.“</p>
<p class="p1">„Ja, aber &#8230;“ argwöhnte die Traurigkeit, „warum flüchtest du nicht vor mir, hast du denn keine Angst?“</p>
<p class="p1">„Oh, warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selber nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst und dich so nicht vertreiben lässt. Aber, was ich dich fragen will, du siehst &#8211; verzeih diese absurde Feststellung &#8211; du siehst so traurig aus?“</p>
<p class="p1">„Ich…ich bin traurig“, antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme.</p>
<p class="p1">Die kleine alte Frau setzte sich jetzt auch an den Straßenrand. „So, traurig bist du“, wiederholte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. „Magst du mir erzählen, warum du so bekümmert bist?“</p>
<p class="p1">Die Traurigkeit seufzte tief auf. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie vergebens versucht, doch…</p>
<p class="p2">„Ach, weißt du“, begann sie zögernd und tief verwundert, „es ist so, dass mich offensicht-lich niemand mag. Es ist meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und eine Zeitlang bei ihnen zu verweilen. Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger. Aber fast alle reagieren so, als wäre ich die Pest. Sie haben so viele Mechanismen für sich entwickelt, meine Anwesenheit zu leugnen.“</p>
<p class="p2">„Da hast du sicher recht“, warf die alte Frau ein. „Aber erzähle mir ein wenig davon.“</p>
<p class="p1">Die Traurigkeit fuhr fort: „Sie haben Sätze erfunden, an deren Schutzschild ich abprallen soll. Sie sagen „Papperlapapp &#8211; das Leben ist heiter“, und ihr falsches Lachen macht ihnen Magengeschwüre und Atemnot.</p>
<p class="p1">Sie sagen „Gelobt sei, was hart macht“, und dann haben sie Herzschmerzen.</p>
<p class="p1">Sie sagen „Man muss sich nur zusammenreißen“ und spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken.</p>
<p class="p1">Sie sagen „Weinen ist nur für Schwächlinge“, und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe.</p>
<p class="p1">Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht spüren müssen.“</p>
<p class="p1">„Oh ja“, bestätigte die alte Frau, „solche Menschen sind mir oft in meinem Leben begegnet. Aber eigentlich willst du ihnen ja mit deiner Anwesenheit helfen, nicht wahr?“</p>
<p class="p1">Die Traurigkeit kroch noch ein wenig mehr in sich zusammen. „Ja, das will ich“, sagte sie schlicht, „aber helfen kann ich nur, wenn die Menschen mich zulassen. Weißt du, indem ich versuche, ihnen ein Stück Raum zu schaffen zwischen sich und der Welt, eine Spanne Zeit, um sich selbst zu begegnen, will ich ihnen ein Nest bauen, in das sie sich fallen lassen können, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, ist ganz dünnhäutig und damit nahe bei sich. Diese Begegnung kann sehr schmerzvoll sein, weil manches Leid durch die Erinnerung wieder aufbricht wie eine schlecht verheilte Wunde. Aber nur, wer den Schmerz zulässt, wer erlebtes Leid betrauern kann, wer das Kind in sich aufspürt und all die verschluckten Tränen weinen lässt, wer sich Mitleid für die inneren Verletzungen zugesteht, der, verstehst du, nur der hat die Chance, dass seine Wunden wirklich heilen.</p>
<p class="p1">Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über die groben Narben. Oder verhärten sich mit einem Panzer aus Bitterkeit.“</p>
<p class="p1">Jetzt schwieg die Traurigkeit, und ihr Weinen war verzweifelt.</p>
<p class="p1">Die kleine alte Frau nahm die zusammengekauerte Gestalt tröstend in den Arm. „Wie weich und sanft sie sich anfühlt“, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. „Weine nur, Traurigkeit“, flüsterte sie liebevoll, „ruhe dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Ich weiß, dass dich viele Menschen ablehnen und verleugnen. Aber ich weiß auch, dass schon einige bereit sind für dich. Und glaube mir, es werden immer mehr, die begreifen, dass du ihnen Befreiung ermöglichst aus ihren inneren Gefängnissen. Von nun an werde ich dich begleiten, damit die Mutlosigkeit keine Macht gewinnt.“</p>
<p class="p1">Die Traurigkeit hatte aufgehört zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete verwundert ihre Gefährtin.</p>
<p class="p1">„Aber jetzt sage mir, wer bist du eigentlich?“</p>
<p class="p1">„Ich“, antwortete die kleine alte Frau und lächelte still, „ich bin die Hoffnung!“</p>
</div>
</div>
</div>
<div class="page" title="Page 2">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-9559 size-full" src="https://moderation.com/wp-content/uploads/2024/11/hoffnung.png" alt="" width="1600" height="502" srcset="https://moderation.com/wp-content/uploads/2024/11/hoffnung.png 1600w, https://moderation.com/wp-content/uploads/2024/11/hoffnung-300x94.png 300w, https://moderation.com/wp-content/uploads/2024/11/hoffnung-1030x323.png 1030w, https://moderation.com/wp-content/uploads/2024/11/hoffnung-768x241.png 768w, https://moderation.com/wp-content/uploads/2024/11/hoffnung-1536x482.png 1536w, https://moderation.com/wp-content/uploads/2024/11/hoffnung-1500x471.png 1500w, https://moderation.com/wp-content/uploads/2024/11/hoffnung-705x221.png 705w, https://moderation.com/wp-content/uploads/2024/11/hoffnung-450x141.png 450w, https://moderation.com/wp-content/uploads/2024/11/hoffnung-600x188.png 600w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p>MODERATIO 2024</p>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://moderation.com/dont-worry-be-happy/">Don&#8217;t Worry, Be Happy !?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://moderation.com">MODERATIO</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Alte Schuhe wirken schäbig</title>
		<link>https://moderation.com/alte-schuhe-wirken-schaebig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josef]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Dec 2024 10:32:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Moderationstraining]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://moderation.com/?p=9375</guid>

					<description><![CDATA[<p>Moderationsausstattung und Moderationsmaterial sowie Raumgestaltung sind die Visitenkarten des Moderators, der Moderatorin. Nur professoinelles Material wirkt pofessionell. Was aber bedeutet in diesem Kontext professionell? Ein kleines &#8222;Moderations-ABC&#8220; vom moderatorenShop-Gründer, Josef W. Seifert A) Die Moderationsausrüstung Ein Moderator, eine Moderatorin oder Facilitator, benötigt eine vielseitige Ausstattung, um Gruppenprozesse effektiv zu unterstützen und zu leiten. Hier sind [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://moderation.com/alte-schuhe-wirken-schaebig/">Alte Schuhe wirken schäbig</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://moderation.com">MODERATIO</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1">Moderationsausstattung und Moderationsmaterial sowie Raumgestaltung sind die Visitenkarten des Moderators, der Moderatorin. Nur professoinelles Material wirkt pofessionell. Was aber bedeutet in diesem Kontext professionell?</p>
<p>Ein kleines &#8222;Moderations-ABC&#8220; vom moderatorenShop-Gründer, Josef W. Seifert</p>
<h3>A) Die Moderationsausrüstung</h3>
<p class="p1">Ein Moderator, eine Moderatorin oder Facilitator, benötigt eine vielseitige Ausstattung, um Gruppenprozesse effektiv zu unterstützen und zu leiten. Hier sind die wichtigsten Elemente: Ein zentraler Aspekt der Facilitator-Ausstattung sind verschiedene Optionen zur Prozess- und Ergebnis-Visualisierung von Themen, Aspekten, Ideen und Ergebnissen, wie etwa:</p>
<ul class="ul1">
<li class="li5"><span class="s2">Flipchart</span>: Unverzichtbar für schnelle Notizen und Skizzen&#8230; Ein professionelles Flipchart hat einen sicheren Stand, eine robuste Klemmleiste und verstellbare Haltebolzen für gelochtes Flip-Chart-Papier.</li>
<li class="li5"><span class="s2">Pinnwand: Bietet Platz für Moderationskarten und größere Visualisierungen. Professionelle Pinnwände sind leicht und dennoch standsicher. Pinnadeln lassen sich leicht eindrücken und sitzen dennoch sicher.</span></li>
<li class="li5"><span class="s2">Whiteboard: Ermöglichen flexibles Arbeiten und einfaches Ändern von Inhalten. Whiteboards können als Alternative zu Pinnwand und Flip-Chart genutzt werden. Idealerweise sind sie im Raum beweglich.</span></li>
</ul>
<p class="p1">Zusätzlich können freie Wand- und Fensterflächen mit Hilfsmitteln wie Postit, Patafix oder Washi Tape zu improvisierten Präsentations- und Moderationsflächen umfunktioniert werden.</p>
<h3>B) Das Moderationsmaterial</h3>
<p class="p1">Folgende Materialien sollten für einen Workshop (und insbesondere für Großgruppenmoderation) in ausreichender Menge vorhanden sein:</p>
<ul class="ul1">
<li class="li5"><span class="s2">Flipchartblätter: nicht zu dünn, nicht saugfähig</span></li>
<li class="li5"><span class="s2">Pinnwandpapier: helle Farbe, reissfest, nicht saugfähig</span></li>
<li class="li5"><span class="s2">Funktionsfähige Stifte: für das Moderatorenteam und für alle Teilnehmer</span></li>
<li class="li5"><span class="s2">Pinnnadeln: nicht zu lang, so dass sie die Pinwand nicht durchdringen können!</span></li>
<li class="li5"><span class="s2">Moderationskarten: Ideal für Brainstorming und das Sammeln und Strukturieren von Themen, Ideen… in hellen, freundlichen Farben</span></li>
</ul>
<p class="p1">Viele Facilitatoren / Moderatoren reisen sicherheitshalber mit einem eigenen Moderationskoffer, um alle notwendigen Materialien – in Top-Qualität – griffbereit zu haben.</p>
<h3>C) Der Moderationsraum</h3>
<p class="p7"><strong>Atmosphäre und Einrichtung</strong><br />
Ein professioneller Moderationsraum sollte ausreichend groß sein. Als Faustregel gilt: Lieber einen Tick &#8222;zu groß&#8220;, als einen Tick &#8222;zu klein!&#8220; Er sollte eine angenehme und produktive Atmosphäre ausstrahlen, möglicht mit Tageslicht. Die Einrichtung sollte Reizüberflutung vermeiden und stattdessen Harmonie und Ruhe fördern, um Kreativität fließen zu lassen. Farben und Möbel spielen dabei eine wichtige Rolle. Die Sessel sollten – auch bei längerem Sitzen – noch bequem sein.</p>
<p class="mb-2 mt-6 text-lg first:mt-3"><strong>Technische Ausstattung</strong></p>
<p>Ein professioneller Moderationsraum sollte mit der notwendigen Technik und den erforderlichen Materialien ausgestattet sein:</p>
<ul class="marker:text-textOff list-disc pl-8">
<li>Pinnwände oder digitale Whiteboards</li>
<li>Beamer oder große Bildschirme</li>
<li>Ausreichend Stifte, Karten und andere Moderationsmaterialien</li>
<li>Gute Beleuchtung</li>
</ul>
<p>Es ist wichtig sicherzustellen, dass alle Teilnehmenden mit der vorhandenen Technik umgehen können oder bei Bedarf Hilfestellung erhalten.</p>
<p class="mb-2 mt-6 text-lg first:mt-3"><strong>Raumstruktur und Sitzordnung</strong></p>
<p>Die Anordnung der Möbel sollte flexibel sein, um verschiedene Arbeitsformen zu ermöglichen:</p>
<ul class="marker:text-textOff list-disc pl-8">
<li>Platz für Gruppenarbeit</li>
<li>Möglichkeit für Präsentationen</li>
<li>Bereiche für informellen Austausch</li>
</ul>
<p>Eine durchdachte Sitzordnung kann die Zusammenarbeit und Kommunikation fördern.</p>
<p>***</p>
<p><strong>Grundsätzlich gilt:</strong> Optimale Räumichkeiten und professionelles Moderationsequipment fördern nicht nur die Motivation und Kreativität der Teilnehmenden, sie unterstreichen auch die Professionalität der Moderation. Man könnte sagen: Gute Schuhe wirken selbstbewusst, gutes Equipment und Moderationsmaterial auch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
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	</channel>
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