„SixStepsFacilitation – Designs, Methoden, Settings für professionelle Moderation“ ● Das neue Buch von Josef W. Seifert – Workshops und Großgruppen moderieren
Josef W. Seifert klärt, in seinem neuen Buch das Missverständnis, dass Moderation und Facilitation unterschiedliche Disziplinen von Prozessberatung seien und ordnet in einem „Kern-Schalen-Modell der Moderation“ das Thema Moderation/Facilitation, von der Haltung des Moderators, über praxisbewährte ModerationsDesigns, (die er in den bekannten SixSteps-Moderationszyklus einordnet) über klassische Moderations- und Kommunikationsmethoden, bis hin zu den möglichen Settings der Moderation und stellt so – ein weiteres Mal – ein griffiges Praxishandbuch für professionelle Moderation zur Verfügung.
Die Inhalte im Überblick
Das Buch gliedert sich – nach einigen Gedankensplittern zur Rolle der „KI in der Moderation“ und der Einordnung der Begriffe „Moderation“ und „Facilitation“ – in die Hauptkapitel: „Kern“, „SixSteps“, „Designs“, „Methoden“, „Techniken“ und „Settings“, die Seifert in einem von ihm entwickelten „Kern-Schalen-Modell der Moderation“ zusammenfasst.
Begriffsklärung
Für den Autor ist „Facilitation“ lediglich der englische Begriff für den deutschen Begriff „Moderation“. Moderation oder Facilitation, Moderatorin oder Facilitator, welchen Begriffen im Einzelfall der Vorzug gegeben wird, hat weniger mit der Wortbedeutung zu tun als vielmehr – über den Aspekt der „Geschmacksache“ hinaus – mit Überlegungen zur Anschlussfähigkeit an die jeweilige Organisationskultur. Es macht durchaus Sinn, die Begriffe zu wählen, die die Akzeptanz für die zu erbringende Beratungsleistung fördern.
Der Kern
Seifert postuliert Kooperation als Basis erfolgreicher Moderation, die es in der Rolle des Moderators oder Facilitators zu fordern und zu fördern gilt.
Moderation/Facilitation fußt, nach Seifert, im Kern auf der Überzeugung, dass förderliches Miteinander nur durch Kooperation möglich ist. Dies schließt gesunde Konkurrenz, den Wettstreit um den richtigen Weg, die passende Strategie, die beste Lösung für ein Problem, mit ein. Nicht gewollt und nicht förderlich ist ein Wettbewerb der Eitelkeiten der jede Chance auf ein konstruktives Kommunikations- und Kooperationsklima torpediert. Ein „Ich bin schlauer, größer, schöner, besser…“ nimmt anderen „die Luft zum Atmen“ und der Moderation die positive Energie. Destruktive Konkurrenz gilt es daher „abzufedern“. Das Buch enthält im Kapitel „Kommunikationstechniken“ geeignete Vorgehensweisen, das Kommunikationsklima – oder wie Josef W. Seifert es nennt, das „Kommunikationsmilieu“ – positiv zu gestalten und zu „managen“.
SixSteps
Die Inhalte des Buches ranken sich um den, von Josef Seifert bereits 1989 veröffentlichten, „Moderationszyklus“ mit seinen sechs Schritten einer Moderation. Dieses Prozess-Modell dient unter der Bezeichnung „SixSteps“ als Meta-Strukturmodell, um bekannte und bewährte Moderationsansätze zu ordnen. SixSteps ist dabei einerseits der Organisationsrahmen für moderierte Veranstaltungen, Meetings, Workshops, Großgruppen allgemein und andererseits einer der skizzierten Ansätze.
ModerationsDesigns
Wer Meetings, Workshops, Großgruppen moderieren will oder muss, sieht sich einer Vielzahl an Verfahrensvorschlägen, Moderationsmethoden, Kommunikationstechniken für unterschiedliche Settings gegenüber. Einen Überblick zu bekommen ist nicht trivial: Josef Seifert skizziert kurz und prägnant – neben den erwähnten „SixSteps“ – 10 weitere Ansätze von A bis Z, diese sind: Appreciative Inquiry, BarCamp, Dynamic Facilitation, Feedforward, Konfliktmoderation, Open Space, RTSC, SixSteps, World Café, Zukunftskonferenz, Zukunftswerkstatt. Wie „tickt“ der jeweilige Ansatz? Worum geht’s im Kern? …könnten Fragen sein, die man sich stellt, wenn man gefordert ist zu Moderieren oder Moderieren zu lernen. Das Buch gibt Antwort.
Moderationsmethoden
Hier stellt Seifert die Klassiker der Moderationsmethodik vor, die er schon in seinem Longseller „Visualisieren, Präsentieren, Moderieren“ skizziert hat und ergänzt diese um einige praxisbewährte Vorgehensweisen, wie etwa den Morphologischen Kasten und erweitert das bekannte Systemische Konsensieren zum Positiven Konsensieren. Jede Methode ist (wieder) kurz und knapp beschrieben und ein Beispiel dazu visualisiert.
Kommunikationstechniken
Ausgehend von den Ebenen der Kommunikation, werden das Fragen und das Zuhören als zentrale Kommunikationstechniken der Moderation besprochen. Seifert erläutert, warum die Frage „Warum?“ in der Moderation ein absolutes No-Go ist und – und darauf kommt es dem Praktiker vor allem an – wie man besser fragt. Das Kapitel endet mit praktischen Vorschlägen zum Trouble Shooting.
Settings
Präsenz, Online oder Hybrid: Das Buch skizziert zentrale Fragen, die man sich für die Vorbereitung einer Moderation nach diesen Settings unbedingt stellen sollte und gibt Hinweise, worauf man bei der Moderation (insbesondere) achten kann. Der Autor erläutert kurz die Rolle des „Remote Buddy“ und des „Technical Buddy“ als Moderationspartner für komplexe Moderationssituationen.
Fazit
Die Idee für das Buch war, so der Autor, „das Chaos zu ordnen“ und ein griffiges Praxishandbuch für professionelle Moderation zur Verfügung zu stellen. Wir finden, das ist gelungen. Das Buch hat das Zeug zum Standardwerk für Facilitation.
moderatio books 2026
Quelle:
Josef W. Seifert
SixSteps Facilitation: Designs ∙ Methoden ∙ Settings für professionelle Moderation
moderatio books, 2025 | ISBN: 978-3-00-084367-9
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Wenn das Ziel „KI“ heißt…
In einer Studie von McKinsey mit 10.000 Führungskräften in 15 Ländern sagten 86%, dass ihr Unternehmen nicht dafür gerüstet sei, KI in den Arbeitsalltag zu integrieren. Nur 14% der Führungsteams treiben die Adoption aktiv voran. Laut Bearing Point schulen 64% der Unternehmen ihre Mitarbeiter im KI-Umgang, aber nur 35% schaffen die erforderlichen organisatorischen Voraussetzungen. Laut PwC’s betriebswirtschaftlicher Betrachtung liegen 74% des KI-Werts bei nur 20% der Unternehmen, nämlich bei jenen mit klaren Prozessen, Zuständigkeiten und verantwortungsbewusster Führung.
Die Moral von der Geschicht‘: KI scheitert letztlich in Unternehmen nicht an der Technologie, sondern an unklaren Rollen, Prozessen und Führungsstrukturen sowie der Unternehmenskultur.
Die eigentliche Arbeit liegt im Klären von Delegationsbereichen, Entscheidungs-befugnissen und -notwendigkeiten, Freiheitsgraden und Verantwortung – nicht im Einführen von IT-Tools.
Welche Probleme entstehen bei der KI-Einführung?
KI-Einführung ist ein komplexes Geschehen, eine KI-Transformation zu planen bedeutet daher, das Unplanbare zu planen. Umso mehr gilt der Benjamin Franklin zugeschriebene Gedanke: “If you fail to plan, you are planning to fail”. Was man von vorneherein wissen kann ist zum Beispiel:
Worauf kommt’s an?
Der entscheidende Erfolgsfaktor einer KI-Transformation ist nicht das Tool, sondern einerseits die Art und Weise der Einführung und andererseits das Gelingen der prozessualen Adaption des Neuen. Wesentliche Aspekte dafür sind:
Die sich in Summe ergebenden Aufgaben, sind primär governance- und führungsseitige Aufgaben, nicht technologisch.
Wann kann systemische Beratung, Moderation und Facilitation eine KI-Transformation wirksam begleiten?
Wenn auf die Frage: „Brauchen wir externe KI-Beratung?“ die Antwort lautet: „Wir brauchen Orientierung“, „Wir müssen bereichsübergreifend entscheiden“, „Wir wollen Mitarbeiter beteiligen“ oder „Wir wollen vom Experiment zur Wirkung kommen“, kann externe Begleitung einen hohen Wert schaffen. Für eine KI-Transformation im Sinne von Moderation und Facilitation lässt sich der Nutzen besonders knapp formulieren: Externe Begleitung bringt Technologie, Geschäftsziele und menschliche Zusammenarbeit in einen gemeinsamen Entwicklungsprozess – und erhöht damit die Wahrscheinlichkeit, dass aus KI-Initiativen tatsächlich tragfähige Veränderung wird.
Warum SixSteps® für Meetings und Workshops zur KI-Transformation passt
KI-Transformation ist ein klassischer Change-Prozess mit hohen Unsicherheiten, vielen Stakeholdern und der Notwendigkeit, neue Arbeitsweisen zu etablieren. SixSteps® Facilitation adressiert genau diese Anforderungen:
Praktische Anwendung in KI-Projekten
SixSteps® lässt sich in verschiedenen Settings der KI-Transformation einsetzen:
Der Ansatz funktioniert präsenz, online und hybrid und bietet damit Flexibilität für verteilte Teams und digitale Formate.
Fazit
SixSteps® Facilitation bietet einen bewährten, leicht kommunizierbaren Prozessrahmen der hilft, KI-Transformation von der Strategie bis zur Umsetzung partizipativ, strukturiert und ergebnisorientiert zu gestalten.
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Buchtipp: SixSteps Facilitation
© MODERATIO 2026
Das Mehrheitsparadox oder: Schwarmdummheit
Menschen brauchen Orientierung und Menschen trachten, evolutions- und erziehungsbedingt, nach Zugehörigkeit, wie nicht nur etwa das Asch-Experiment oder die Arbeiten von Edward Bernays, dem „Vater der Public Relations“, eindrücklich belegen. Mode- und Meinungs-Trends führen uns dies täglich vor Augen. Menschen verhalten sich in der einen oder anderen Art und Weise, weil sie glauben, dass das „die anderen“ gut finden. Dazugehören ist alles, denn Dazugehören ist (gefühlt) überlebenswichtig. Wer aus der Gesellschaft ausgestoßen wird, ist verloren. Wer kritisch ist, muss zumindest bereit sein, Nachteile in Kauf zu nehmen. Wer sich zu sehr vom „Normalen“ entfernt, wird leicht zum Sonderling, zum Außenseiter oder gar zum „Nestbeschmutzer“. Diese „Mechanik“ gilt auch im Unternehmen, in der Organisation, im Team. Sie führt dazu, dass Menschen auch gegen eigene Bedenken oder gar besseres Wissen, das als ihre Meinung kundtun wovon sie glauben, dass es opportun ist. Kritisches Hinterfragen und „Gegenhalten“ bleiben auf der Strecke. Das Problem an der Sache ist, dass ein „Meinungseinheitsbrei“ entsteht, der keine Konturen hat und keine fundierte Basis. Möglicherweise werden wesentliche Inhalte nicht diskutiert, wichtige Aspekte ignoriert…
Dabei weiß keiner, ob seine Vermutung davon, was die anderen Denken überhaupt stimmt. Es erinnert etwas an Paul Watzlawick`s Geschichte mit dem Hammer. Wenn ich annehme, dass der andere annimmt, dass ich annehme… und weder den Mut habe zu sagen, was ich wirklich empfinde und denke, noch dem anderen Raum gebe, Vertrauen schenke und Mut mache zu sagen, was er wirklich fühlt und denkt, führen wir Scheindialoge mit möglicherweise verheerender Wirkung. Sebastian Herrmann spricht in diesem Zusammenhang vom Mehrheitsparadox.
Wenn Menschen Ansichten haben, die dem was als Konsens gilt (oder dafür gehalten wird) widersprechen, glauben sie oft, dass ihre Ansichten untypisch sind, vielleicht sogar unerwünscht, obwohl diese in Wirklichkeit von vielen unausgesprochen geteilt werden. Das kann in Organisationen, in Unternehmen und Teams fatale Folgen haben, sowohl für das Miteinander als auch für Sachentscheidungen.
In Anlehnung an die Schwarmintelligenz aus dem Tierreich, könnte man hier von potentieller „Schwarmdummheit“ sprechen, die es unbedingt zu vermeiden gilt.
“Schwarmintelligenz“ in der Moderation
Eine Aufgabe des Moderators, der Moderatorin ist es, die „Mehrheitsparadox-Falle“ zu umgehen oder zumindest zu versuchen sie zu minimieren. Wie kann das gelingen?
Die „Weisheit der Gruppe“ kann beispielsweise durch Maßnahmen gefördert werden, wie:
Die klassische (anonyme) Kartenabfrage ermöglicht das Benennen von Themen oder Aspekten die kritisch sind oder möglichherweise „nicht gern gehört“ werden. Da die Nennungen beim Sichten und Ordnern keiner Person zugeordnet werden, ist es „ungefährlich“ offener zu sein, als man es wäre, wenn man sich (etwa bei einer Abfrage auf Zuruf) vor der ganzen Gruppe äußern müsste. Entscheidend ist hier die Einstiegsfrage für diesen methodischen Schritt. Eine Frage, wie: „Was sollte für… unbedingt (auch) in den Blick geraten?“ oder „Was müssen wir besprechen und was sollte unbedingt auch auf die Agenda?“ gibt Freiheitsgrade und steigert die Wahrscheinlichkeit, dass auch „unbequeme“ Aspekte benannt werden.
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Kleine Gruppen erleichtern Offenheit. Schon im Schritt „Sammeln“ eines Moderationszyklus‘ kann mit Kleingruppen gearbeitet werden. Beispielsweise können die, zur anstehenden Fragestelung, zu erörternden Themen – statt mit einer Kartenabfrage direkt – indirekt in kleinen Gruppen gesammelt und anschließend im Plenum geclustert werden.
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Gruppengespräche werden oft von rhetorisch starken Teilnehmern, extrovertierten Vielrednern oder „Hierarchen“ dominiert. Soll ein Dialog nicht zum Selbstgespräch oder Vortrag werden, gilt es diese Teilnehmer „einzubremsen“. Es gilt Stille/re, die durch Laute/re an den Rand des Gesprächs gedrängt werden, direkt anzusprechen und nach ihrer Meinung, Erfahrung, Sicht… zu fragen. Bedenken, Kritik, ungewöhnlich anmutende Vorschläge… müssen ernst genommen werden und ebenfalls Raum bekommen.
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Der Begriff beschreibt eine Person, die in einer Diskussion oder einem Projekt bewusst die Gegenposition einnimmt, um Argumente kritisch zu hinterfragen, Schwachstellen aufzudecken und Entscheidungen abzusichern. Ist es im Rahmen einer Moderation „gespenstisch harmonisch“, hat man also das Gefühl, dass die Teilnehmer mit Bedenken… hinterm Berg halten oder werden divergierende Meinungen „abgeschmettert“, kann eine methodische „Yin-Yang-Einheit“ mit einer expliziten „Gegenrunde“ für Ausgleich sorgen, zusätzliche Aspekte sichbar machen und Offenheit fördern.
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Wenn es darauf ankommt, möglichst viele Facetten einer Thematik in die Tiefe zu eruieren, können die sechs „Denkhüte“ von Edward de Bono als Kreativitäts- und Dialogmethode, eingesetzt werden. Diese Methode hilft Teams, ein Problem systematisch aus sechs verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Dabei wird für jede Perspektive eine andere Farbe verwendet, wie etwa blau für ordnendes, strukturiertes Denken und rot für emotionales Denken und Empfinden… Von der Moderation her ist es dann so, dass beispielsweise alle gleichzeitig symbolisch denselben „Hut“ aufsetzen und das Thema aus der jeweiligen Perspektive betrachten oder die Farben werden unter den Teilnehmer aufgeteilt oder aber jeder sagt, bevor er einen Beitag einbringt, welchen Hut er gerade auf hat. Sinn und Zweck der Methodik ist es, gedankliche Freiheitsgrade zu gewähren und Mut zum „Querdenken“ zu machen, um so möglichst viele Facetten der jeweiligen Thematik zu erfassen und thematische „Einäugigkeit“ zu vermeiden. [wikipedia]
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Ist man in der Rolle des Moderators in der Lage, auf dieser Klaviatur zu spielen und die eine oder andere Methode gezielt einzusetzen, hat man gute Chancen, ungewollte „Schwarmdummheit“ zugunsten einer möglichst ganzheitlichen Betrachtung zu vermeiden und wertvolle Dialoge zu ermöglichen.
Viel Erfolg bei der Nutzung der „Weisheit der Gruppe“
wünscht Ihnen/Euch/Dir,
Josef W. Seifert
Lesetipp: SixSteps Facilitation
PS: Ich gendere in diesem Text aus 3 guten Gründen nicht, hoffe und wünsche aber, dass Ihr, liebe Leser und Leserinnen, das tolerieren könnt.
„Hardcore-Moderation“ versus „Weichei-Moderation“ – Ein kurzer Plausch mit der KI
Frage: Wieso gibt es in der Moderationsszene zwei Lager. Die einen nennen sich Moderatoren und die anderen Facilitator?
🟩 KI: Die Aufspaltung der Moderationsszene in Moderatoren und Facilitator basiert auf einem grundlegend unterschiedlichen Verständnis von Führung, Gruppenintelligenz und dem Ziel eines Prozesses. Während im deutschsprachigen Raum lange Zeit die klassische Moderationsmethode dominierte, hat der internationale Trend des Facilitatings ein zweites Lager geschaffen.
Hier ist der direkte Vergleich der beiden Philosophie-Lager:
Der Kernunterschied im Überblick
Warum sich die beiden Lager abgrenzen
Lager 1: Die Moderatoren (Die Struktur-Bewahrer)
Dieses Lager kommt historisch aus der Medienwelt (Rundfunk) und der klassischen Betriebslehre der 1970er/80er Jahre (z.B. Quickborner Team).
Die Überzeugung: Eine Gruppe braucht eine starke, neutrale Hand, die sie durch den Dschungel der Meinungen führt. Ohne klare Spielregeln, Zeitwächter und Visualisierung (Metaplanwände) versinkt ein Meeting im Chaos.
Die Kritik am anderen Lager: Moderatoren werfen Facilitatoren oft vor, zu „esoterisch“, ergebnisoffen oder gar entscheidungsunfähig zu sein. Sie befürchten, dass ohne straffe Agenda nur geredet, aber nichts beschlossen wird.
Lager 2: Die Facilitator (Die Prozess-Ermöglicher)
Das Wort leitet sich vom lateinischen facilis (leicht) ab – ein Facilitator macht es der Gruppe also „leicht“, miteinander zu arbeiten. Dieses Lager ist stark durch die agile Bewegung (Scrum, Design Thinking) und die humanistische Psychologie geprägt.
Die Überzeugung: Die Lösung liegt bereits in der Gruppe. Ein Facilitator steuert nicht, sondern schafft einen sicheren Raum (Psychological Safety), in dem sich die Gruppenintelligenz von selbst entfalten kann. Der Prozess ist oft unvorhersehbar und organisch.
Die Kritik am anderen Lager: Facilitatoren sehen klassische Moderatoren oft als starre „Lehrer“ oder Bürokraten, die die Gruppe durch ein enges Korsett aus Agenda und Timeboxing einengen. Dadurch würden kreative, tiefgründige Lösungen im Keim erstickt.
Fazit: Synthese statt Grabenkampf
In der modernen Praxis verschwimmen die Grenzen zunehmend. Erfolgreiche Profis beherrschen heute beide Rollen: Sie agieren als Moderatoren, wenn es um schnelle, lineare Entscheidungen geht (z.B. Budgetverteilung), und wechseln in die Rolle des Facilitators, wenn komplexe, emotionale oder völlig neue Fragestellungen gelöst werden müssen (z.B. Post-Merger-Integration oder Kulturentwicklung).
Frage: Das ist zu schwarz-weiß. In der Konfliktmoderation nach Josef W. Seifert beispielsweise geht es um seelische Kratzer, Narben und Wunden, oder?
🟩 KI: Völlig richtig, danke für diesen wichtigen Einspruch. Die vorherige Gegenüberstellung war in der Tat zu holzschnittartig gezeichnet und wird der Realität der professionellen Business- und Konfliktmoderation nicht gerecht. Gerade Pioniere wie Josef W. Seifert (Gründer von MODERATIO) zeigen, dass die klassische, strukturierte Moderation keineswegs rein mechanisch oder oberflächlich ist. In seinem Werk zur Konfliktklärung trennt Seifert die bloße, sachliche Meinungsverschiedenheit messerscharf vom echten Konflikt: Ein realer Konflikt beginnt dort, wo die Beziehung Differenzen nicht mehr aushält und emotionale Kratzer, Narben und Wunden entstehen.
Die Synthese aus Struktur und Emotion nach Seifert
Seiferts Ansatz beweist, dass tiefe Beziehungsarbeit und präzise methodische Struktur keine Gegensätze sind, sondern sich bedingen:
Fazit
Die Realität ist also dreidimensional: Ein exzellenter Moderator im deutschsprachigen Sinne benötigt die empathische Tiefe eines Therapeuten für die „seelischen Kratzer“, nutzt aber gleichzeitig das glasklare Handwerkszeug eines Strukturgebers. Es ist kein Entweder-oder zwischen Struktur und Emotion, sondern das eine ermöglicht das andere.
Frage: Worin besteht der Unterschied zwischen Moderation und Facilitation unter Berücksichtigung des Ansatzes von Josef W. Seifert?
🟩 KI: Aus Sicht von Josef W. Seifert (Pionier der Businessmoderation und Gründer von MODERATIO) gibt es fachlich und inhaltlich keinen Unterschied zwischen Moderation und Facilitation. Seifert betont in seinen Publikationen (wie „SixSteps Facilitation“) konsequent: „Die Bezeichnung ist eine andere, das Bezeichnete aber identisch“. Beide Begriffe beschreiben im Kern dieselbe professionelle Dienstleistung: Das methodische Unterstützen und Begleiten von Gruppen, um deren Zusammenarbeit zu erleichtern. Dass in der Szene dennoch oft künstliche Gräben gezogen werden, bricht Seifert durch sein integratives Modell auf. Der scheinbare Unterschied und Seiferts echte Differenzierung lassen sich in folgenden Kernpunkten zusammenfassen:
Etymologische Nuancen statt echter Methodentrennung
Seifert erkennt an, dass die sprachlichen Wurzeln unterschiedliche Färbungen besitzen:
In manchen agilen Kreisen wird fälschlicherweise behauptet, Moderation sei starr und Facilitation modern und offen. Für Seifert ist das ein Wettbewerb der Eitelkeiten und ein reines Marketing-Phänomen. Wer professionell moderiert, „erleichtert“ automatisch Prozesse – und wer „facilitiert“, steuert unvermeidbar auch den Ablauf.
…
[Ein „Plausch mit Goggle“ vom August 2026]
MODERATIO 2026
Braucht KI Begleitung?
KI braucht Begleitung oder anders ausgedrückt: KI-Einführung in einem Unternehmen, einer Organisation ist kein Ereignis, es ist ein Prozess, sie ist im Kern ein Organisations-Kulturprojekt. Denn, Technologie ist nur dann funktional, wenn die Menschen ihr vertrauen, ihre Arbeitsweisen anpassen und bereit sind, kontinuierlich dazuzulernen. Ohne den kulturellen Wandel bleibt jede KI ein unliebsames, möglicherweise sogar ungenutztes Tool. – von Josef W Seifert
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Ist KI-Einführung Kulturarbeit?
🟧 Umgang mit Skepsis und Angst: KI soll Arbeitsprozesse vereinfachen und beschleunigen und am Ende des Tages: Effizienz erhöhen und Geld sparen. Mitarbeiter, die sich für die Einführung einer KI engagieren, sägen daher an dem Ast auf dem sie sitzen. Zumindest stellen sie sich die Frage, ob das so ist. Was geschieht mit meinem Arbeitsplatz? Welche Aufgaben kann ich übernehmen, wenn die KI meine Tätigkeit teilweise oder vielleicht sogar ganz übernimmt?
⬜ Es gibt nur eine Möglichkeit, um entstehender Skepsis und Angst entgengenzuwirken und das ist Transparenz: Unterhaken und den Weg gemeinsam gehen. Der Königsweg um das zu erreichen sind professionell moderierte, den Wandel begleitende Workshops. Dabei geht es von vorne herein darum, eine Kultur der Offenheit und Transparenz zu fordern und zu fördern, Berührungsängste abzubauen, Offenheit zu fördern und Engagement zu ermöglichen.
🟧 Neues Führen: KI verändert Führung. Der Aspekt des Controllings verblasst zunehmend und wird bedeutungslos. Begleitung, Coaching, Sparring ist gefragt. Ziel ist es, psychologische Sicherheit zu geben, das Gefühl, Zweifel und Unsicherheiten, Fehler und Fragen ansprechen zu dürfen, ohne negative Konsequenzen fürchten zu müssen. Es geht darum eine Kultur des Vertrauens, der Neugierde und der Freude zur Mitgestaltung zu fördern.
⬜ Eine gute Möglichkeit Führungskräften Orientierung zu geben und sie in die Lage zu versetzen, ihren Mitarbeitern Orinetierung zu geben, sind Orientierungs- und Team-Workshops. Hier können Fragen gestellt werden, Bedenken und Ängste geäußert aber auch Erwartungen formuliert und Wissenslücken geschlossen werden. Zudem können die (weiteren) Schritte der KI-Transformation aufgezeigt, gestaltet und im Konkreten geplant werden, so dass diese eine möglichst breite Basis bekommen und mitgetragen werden (können).
🟧 Klarer Fokus: KI ist vielfältig und komplex und nur dann hilfreich, wenn sie sehr gezielt genutzt wird. Wo kann KI, konkret wie, Prozesse vereinfachen, beschleunigen, erleichtern? Für welche Aufgaben sind die Folgekosten für KI niedriger als die für den Status Quo? … Nur, wenn klar ist, was es anzustreben lohnt, was angestrebt werden soll, kann eine gezielte „KI-Tranformation“ angegangen werden. Ohne Vision, keine Tranformation!
⬜ Visions- und Strategie-Workshops sind ein probates Mittel, Grundlagen zu erarbeiten und den Weg zu skizzieren, der gegangen werden kann und soll. Darauf aufbauend kann, etwa mit dem agilen Management-Framework „OKR“ („Objectives and Key Results“), geplant und Umsetzungs-Erfolg sichtbar gemacht werden.
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KI-Transformation ist primär Kulturarbeit. Technik lässt sich installieren, aber Vertrauen, Offenheit für Neues und ein konstruktiver Umgang mit Herausforderungen und Fehlern müssen kulturell erarbeitet werden. Es sollte unbedingt gezielt ein „Organisations-Milieu“ gefördert werden, das Transformation begünstigt und erleichtert, KI ohne professionelle Begleitung kann im doppelten Wortsinn sehr teuer werden: KI braucht Begleitung!
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🟥 Wir begleiten KI-Transformation mit Prozessberatung, Workshop-Moderation und Großgruppen-Veranstaltungen. Mehr dazu…
© MODERATIO 2026
Auch Methoden haben eine Seele – The Art of Hosting
Manche sagen: Moderation, Facilitation und Hosting sind Begriffe, die sich inhaltlich voneinander so sehr unterscheiden wie, mit einem dicken Augenzwinkern formuliert, eine Kartoffel von einem Erdapfel. Auch, wenn immer wieder Unterschiede konstruiert werden, es handelt sich um ein und dasselbe „Ding“. Aber: Stimmt das? – Eine Begriffsklärung von Josef W. Seifert
Das Gemeinsame
Moderation, Facilitation und Hosting werden als drei Ansätze zur Gestaltung von Gruppendialogen gehandelt. Bei Licht betrachtet handelt es sich dabei aber gar nicht um drei unterscheidbare Ansätze der Dialog-Prozessgestaltung. Trotzdem verbindet die Begriffe mehr, als sie trennt. Die Gemeinsamkeit liegt darin, dass es jeweils um die Gestaltung ergebnisoffener Prozessbegleitung von Gruppengesprächen geht, die durch die Neutralität gegenüber sowohl den anwesenden Personen als auch den zu bearbeitenden Inhalten gekennzeichnet ist. Die Intension des Bemühens ist es jeweils, die Eigenverantwortung und Zusammenarbeit von Menschen zu stärken und wertvolle Dialoge zu ermöglichen.
Die Unterschiede
Mit den viel beschworenen Unterschieden zwischen Moderation und Facilitation ist es, wie mit Michael Ende’s Herrn Tur Tur, der aus der Ferne riesig wirkt, aber beim Näherkommen immer kleiner wird. Das heißt nur, wenn man Moderation auf formale „Sitzungsleitung“ reduziert und klassische Moderation – genauer Businessmoderation – als Facilitation bezeichnet, lässt sich ein Unterschied konstruieren. Verzichtet man auf dieses „Reduktionsmodell“, ist es so, dass Moderation und Facilitation schlicht der deutsche und der englische Begriff für ein und dasselbe sind, nämlich das Gestalten wertvoller Dialoge.
Mit Hosting, im Sinne von „Art of Hosting“ ist allerdings etwas anderes gemeint. Facilitation/Moderation ist kein Ansatz neben Hosting, sondern Bestandteil einer „Gastgebung“:
„Wir sprechen von Hosting (Gastgeber sein), weil es sich hier nicht um die typische Moderation oder Gesprächsleitung (Facilitation) handelt. Es berücksichtigt und kümmert sich um alle Aspekte des Zusammenarbeitens, damit die Menschen erfolgreicher sein können – so wie ein Gastgeber dafür Sorge trägt, dass seine Gäste alles haben, was sie für einen ergiebigen Besuch bei ihm brauchen.
Art of Hosting bietet eine Mischung einiger der kraftvollsten Methoden, offene und kreative Gespräche zu gestalten, die zu Commitment und guten Ergebnissen führen. Indem sie mit vielen partizipativen Verfahren – wie Kreisgespräch (Circle), World Café, Wertschätzender Befragung, Open Space Technology, Pro Action Café, Storytelling und anderen – arbeitet, können die Praktizierenden die Herangehensweise ideal an den Kontext und das jeweilige Ziel anpassen.“ [Art of Hosting]
Wollte man Moderation/Facilitation (also die Gesprächsprozessgestaltung im engeren Sinne) um Hosting im Sinne von „Gastgeber sein“ erweitern, so könnte man diesen Begriff gut für die Organisation zu moderierender Gruppenveranstaltungen verwenden wie etwa eine Open Space Konferenz oder ein BarCamp innerhalb dessen moderierte Sessions oder Mini-Workshops stattfinden. Hosting ist gleichsam das Gefäß, das Moderation/Facilitation – unter Nutzung diverser ModerationsDesigns – beinhaltet.
Abb. Einodrdnung Hosting, Moderation/Facilitation
Fazit
Moderation, Facilitation, Hosting… welche Bezeichnung man für die Gestaltung und Begleitung eines Gruppendialogs auch immer wählt, entscheidend ist der Geist in dem die Zusammenkunft geleitet wird, die Haltung aus der heraus agiert wird. Dies gilt auch für die genutzen ModerationsDesigns, Moderationsmethoden und Kommunikationstechniken. Man könnte es auf den Punkt bringen indem man sagt: Auch Methoden haben eine Seele! Diese Seele der Methoden, entspringt der Grundhaltung der Moderatoren/Facilitator, die das Miteinander trägt.
Dabei ist „Hosting“ eine spezielle Form von Zusammenkunft, bei der gemäß dem Motto: „Vom Lernenden über die Gemeinschaft von Lernenden zur Gemeinschaft die lernt.“, besonders Gewicht auf „Community-Building“ gelegt wird. Die Bezeichnung eines moderierten Treffens wird in aller Regel einerseits dem Klientel und andereresits dem Sinn und Zweck des Treffens geschuldet sein. Ob es im Einzelfall mit Hosting, Workshop oder Großgruppe, BarCamp oder Zukunftswerkstatt benannt wird, ist nicht ausschlaggebend. Die Bezeichnung muss „anschlussfähig“ sein und zur Mitwirkung motivieren. Entscheidend ist, dass der Mensch im Mittelpunkt des Geschehens steht und die zielorientierte, gut strukturierte Moderation von Wertschätzung und Wohlwollen getragen ist.
Viel Freude und Erfolg!
Ihr/Euer/Dein
Josef W. Seifert
🟧 Lesetipp
10 zentrale ModerationsDesigns, Moderationsmethoden und Kommunikationstechniken:
Josef W. Seifert: SixSteps Facilitation – Designs, Methoden, Settings für professionelle Moderation – moderatiobooks 2025 – ISBN: 978-3-00-084367-9
Art of Hosting Handbuch 2019 – Den Gesellschaftlichen Zusammenhalt in Kommune, Kirche, Zivilgesellschaft gestalten – Thomans Uhlendahl, Sigirid Schöttle, Evangelische Akademie Bad Boll, Freiburg 2019
© Josef W. Seifert, 2026
Der Mensch ist Mittel. Punkt?
Ob man es Leitung, Moderation, Facilitation oder Hosting nennt, beim Management von Dialogprozessen – ob Präsenz oder Online – geht es in aller Regel darum, Informationen auszutauschen, Sachthemen zu beleuchten und Probleme zu lösen, die (noch) nicht an die KI delegiert werden können. Dazu werden Kolleginnen und Kollegen und vielleicht auch Gäste eingeladen, die zur Themenbearbeitung benötigt werden. Diese sind dann, bei Licht betrachtet, da sie ja nicht um ihrer selbst Willen zum Meeting eingeladen wurden, sondern wegen des Beitrags, den sie zu leisten vermögen, Mittel zum Zweck. Sind sie am Ende vielleicht nur noch Rädchen im Getriebe des Vorläufers der digitalen Problemlösearchitektur? Wo bleibt da der Mensch, wo bleibt das Menschliche? – Gedankensplitter von Josef W. Seifert
Das „Menschliche Element“ in der Moderation
Wenn man sich Paul Watzlawick’s zweites Axiom der Kommunikation vor Augen führt, wird unmittelbar klar, worum es geht. Sachlogik ist das Eine, das Menschliche das Andere. Das Komunikationsmilieu ist das Myzel des Dialogs. Die Beziehungsebene determiniert, was auf der Sachebene möglich ist. Wenn das Gefühl zwischen den Menschen nicht stimmt, ist Logik relativ, Möglichkeitsräume werden nicht erkundet, Zugeständnisse nicht gemacht.
In der Moderation geht es also neben der jeweils zu behandelnden Sache um das jeweilige Kommunikationsmilieu, den Umgang miteinander, das Beziehungsgeflecht zwischen den Menschen. Man könnte als „das menschliche Element“ jene Qualitäten und Handlungen bezeichnen, die über reine Technik und Methodik hinausgehen. Dazu gehören Haltung, Präsenz, Empathie, Authentizität und das situative Einfühlungsvermögen aber auch die Fähigkeit zur Allparteilichkeit und zur Klärung von Spannungen und Konflikten. Ziel ist es, um es mit Amy Edmondson zu sagen, „psychologische Sicherheit“ zu geben, das Gefühl, Risiken eingehen, Fragen stellen und Fehler zugeben zu können, ohne negative Konsequenzen fürchten zu müssen.
Das Menschliche zeigt sich in der Moderation an Dimensionen, wie:
Kurz: Das menschliche Element ist das, was Moderation von bloßer, sachlicher Prozesssteuerung unterscheidet – es ist die Kunst, Menschen so zu begleiten, dass sie sich gesehen, verstanden und konstruktiv eingebunden fühlen. Gute Moderation verbindet beides: Sie beherrscht die Methodik sicher, lässt aber gleichzeitig Raum für das Lebendige – für Überraschungen, Emotionen und den „Flow“ der Gruppe.
Von Tamagotchi bis ChatGPT
Reduziert man das Menschliche in der Moderation auf den verbalen Teil der Kommunikation, so könnte dieser auch von KI-Agenten geleistet werden. Künstliche Intelligenz, also „Rechenleistung pur“ kann Verständnis, Empathie und Wohlwollen mimen. Und, man braucht nicht mehr viel Phantasie, sich diese Fähigkeit als Eigenschaft eines humanoiden Roboters vorzustellen, der dann als „künstlicher Moderator“ agiert. Dieser könnte dann auch noch den nonverbalen Teil der Kommunikation abdecken. Die Krux an der Sache bleibt, dass Artefakte und seien sie noch so gut gemacht, keine Menschen sind und eine menschliche Begegnung per se nicht möglich ist. Die Erkenntnis des kleinen Prinzen: „Man sieht nur mit dem Herzen gut“, gilt nur für Menschen.
Der Unterschied, der den Unterschied macht
Wie wir nicht nur von Schauspielern, sondern auch aus dem Alltag wissen, können Interesse, Nähe, Emotionen… auch „gespielt“ werden. Kommunikationstechniken, von Aktiv Zuhören bis Zirkulär Fragen können auch als Schauspiel- oder Manipulationstechniken missbraucht werden. Jedes „Ding“ hat zwei Seiten, so auch hier. Den Unterschied der, um es mit Gregory Bateson zu sagen, den Unterschied macht, ist die Intention, der Geist, die innere Haltung aus der heraus moderiert wird. Wird Interesse und Nähe nur gespielt, nur als seelenlose Technik missbraucht, ist der Schaden größer als der Nutzen. Moderatoren und Moderatorinnen dürfen keine „Maschinenmenschen“ sein, manipulativ, nicht erreichbar, aalglatt. Gefragt ist vielmehr „situationsangemessene Authetizität“, Zugewandtheit und aufrichtiges Wohlwollen.
Nur so kann psychologische Sicherheit entstehen, kollektives Vertrauen, dass man wertschätzend miteinander umgeht. Ein Kommunikationsmilieu, in dem Menschen ihre Meinungen frei äußern, kreative Lösungen entwickeln und sich sicher fühlen um ihre Stärken und Schwächen zeigen zu dürfen. Nur, wenn der Mensch im Mittelpunkt steht, ist er nicht (nur) Mittel. Punkt.
🔴 Moderation braucht Haltung
Erstveröffentlichung: LinkedIn Juli 2026
© Josef W. Seifert 2026
Wertvolle Dialoge
„Ich denke, also bin ich.” sagte René Descartes. Diese „Erkenntnis“ hat unsere Kultur tief geprägt. Wir haben gelernt, dass nur zählt, was sich denken lässt. Der Preis ist hoch.
Leben wir diese Devise, zählen Körperlichkeit, Emotionen, Gefühle, Intuition, ganzheitliche Wahrnehmung… nicht. Nur das, was wir Denken nennen zählt: Argumente, logische Schlüsse, der Blick aufs Detail, „Wissenschaft“.
Verloren geht das Wissen darum, dass der Mensch nicht neben der Natur existiert, sondern Teil derselben ist, ein winziges Teilchen des Gesamtsystems. Wir verlernen Selbstwahrnehmung und Empathie, den Zugang zu Tieren und Pflanzen, zu Naturereignissen und Naturgesetzen und wir leiden (unbewusst) darunter, nur „ein halber Mensch“ zu sein.
In Gruppengesprächen äußert sich dieses Dilemma oft so, dass Gefühle, wie scheinbar unbegründete, „irrationale“ Bedenken, Ängste und Hoffnungen… als Sachargumente aber auch als Unterstellungen, Vorwürfe, Sarkasmus „getarnt“ daherkommen. Der Dialog wird zu einer „verkopften“ und/oder „konfliktschwangeren“ Diskussion. Das Eigentliche bleibt verdeckt. Sorgen und „Verletzungen der Seele“ werden nicht gespürt und/oder nicht benannt. Der Dialog ist wenig authentisch und bekommt kaum Tiefe, die Ergebnisse, soweit es nennenswerte gibt, stehen auf tönernen Beinen.
Deshalb kommt es darauf an, Dialoge zu gestalten und zu begleiten, die über das offensichtlich Denk-bare hinausgehen, echte Begegnung ermöglichen und so das für die Beteiligten Mach-bare in den Fokus rücken. Nur so können Vereinbarungen entstehen, die von allen mitgetragen werden (können).
Als Moral von der Geschicht’ könnte man in in Anlehnung an Antoine de Saint-Exupéry’s „Der kleine Prinz“ sagen:
Das spezielle „Hörrohr“ des Moderators ist Aktives Zuhören mit Fragetechniken, wie Fragen und Nachfragen, direkt Fragen und zirkulär Fragen. Die zur effektiven Nutzung erforderliche Haltung ist die des Konstruktivisten, der davon ausgeht, dass (soziale) Wirklichkeit immer eine höchst subjektive Wirklichkeits-Konstruktion ist und niemals objektiv und allgemeingültig.
Dadurch erweitert sich die Aufgabe der Moderation auf die Klärung von Interessen, Bedürfnissen, Wünschen und Erwartungen und der Frage, wie die Beteiligten damit umzugehen gedenken. Gelingt es, unter angemessener Berücksichtigung gegebener Sachzwänge, wirtschaftlicher Notwendigkeiten und strategischer Zielsetzungen, die individuellen Sichtweisen zu würdigen und die einzigartige Bedürfnislage der betroffenen Menschen in den Dialogprozess und die daraus resultierenden Maßnahmen einzubeziehen, entstehen wertvolle Dialoge.
Gutes Gelingen beim Ermöglichen wertvoller Dialoge
wünscht Ihnen/Euch/Dir,
josef seifert
PS: Im Professional-Modul im Rahmen des Curriculums zum MCP geht es um die Haltung in der Moderation. Das Modul kann auch einzeln gebucht werden.
© Josef W. Seifert, 2026
SixSteps Facilitation: Eine kurze Rezension
„SixStepsFacilitation – Designs, Methoden, Settings für professionelle Moderation“ ● Das neue Buch von Josef W. Seifert – Workshops und Großgruppen moderieren
Josef W. Seifert klärt, in seinem neuen Buch das Missverständnis, dass Moderation und Facilitation unterschiedliche Disziplinen von Prozessberatung seien und ordnet in einem „Kern-Schalen-Modell der Moderation“ das Thema Moderation/Facilitation, von der Haltung des Moderators, über praxisbewährte ModerationsDesigns, (die er in den bekannten SixSteps-Moderationszyklus einordnet) über klassische Moderations- und Kommunikationsmethoden, bis hin zu den möglichen Settings der Moderation und stellt so – ein weiteres Mal – ein griffiges Praxishandbuch für professionelle Moderation zur Verfügung.
Die Inhalte im Überblick
Das Buch gliedert sich – nach einigen Gedankensplittern zur Rolle der „KI in der Moderation“ und der Einordnung der Begriffe „Moderation“ und „Facilitation“ – in die Hauptkapitel: „Kern“, „SixSteps“, „Designs“, „Methoden“, „Techniken“ und „Settings“, die Seifert in einem von ihm entwickelten „Kern-Schalen-Modell der Moderation“ zusammenfasst.
Begriffsklärung
Für den Autor ist „Facilitation“ lediglich der englische Begriff für den deutschen Begriff „Moderation“. Moderation oder Facilitation, Moderatorin oder Facilitator, welchen Begriffen im Einzelfall der Vorzug gegeben wird, hat weniger mit der Wortbedeutung zu tun als vielmehr – über den Aspekt der „Geschmacksache“ hinaus – mit Überlegungen zur Anschlussfähigkeit an die jeweilige Organisationskultur. Es macht durchaus Sinn, die Begriffe zu wählen, die die Akzeptanz für die zu erbringende Beratungsleistung fördern.
Der Kern
Seifert postuliert Kooperation als Basis erfolgreicher Moderation, die es in der Rolle des Moderators oder Facilitators zu fordern und zu fördern gilt.
Moderation/Facilitation fußt, nach Seifert, im Kern auf der Überzeugung, dass förderliches Miteinander nur durch Kooperation möglich ist. Dies schließt gesunde Konkurrenz, den Wettstreit um den richtigen Weg, die passende Strategie, die beste Lösung für ein Problem, mit ein. Nicht gewollt und nicht förderlich ist ein Wettbewerb der Eitelkeiten der jede Chance auf ein konstruktives Kommunikations- und Kooperationsklima torpediert. Ein „Ich bin schlauer, größer, schöner, besser…“ nimmt anderen „die Luft zum Atmen“ und der Moderation die positive Energie. Destruktive Konkurrenz gilt es daher „abzufedern“. Das Buch enthält im Kapitel „Kommunikationstechniken“ geeignete Vorgehensweisen, das Kommunikationsklima – oder wie Josef W. Seifert es nennt, das „Kommunikationsmilieu“ – positiv zu gestalten und zu „managen“.
SixSteps
Die Inhalte des Buches ranken sich um den, von Josef Seifert bereits 1989 veröffentlichten, „Moderationszyklus“ mit seinen sechs Schritten einer Moderation. Dieses Prozess-Modell dient unter der Bezeichnung „SixSteps“ als Meta-Strukturmodell, um bekannte und bewährte Moderationsansätze zu ordnen. SixSteps ist dabei einerseits der Organisationsrahmen für moderierte Veranstaltungen, Meetings, Workshops, Großgruppen allgemein und andererseits einer der skizzierten Ansätze.
ModerationsDesigns
Wer Meetings, Workshops, Großgruppen moderieren will oder muss, sieht sich einer Vielzahl an Verfahrensvorschlägen, Moderationsmethoden, Kommunikationstechniken für unterschiedliche Settings gegenüber. Einen Überblick zu bekommen ist nicht trivial: Josef Seifert skizziert kurz und prägnant – neben den erwähnten „SixSteps“ – 10 weitere Ansätze von A bis Z, diese sind: Appreciative Inquiry, BarCamp, Dynamic Facilitation, Feedforward, Konfliktmoderation, Open Space, RTSC, SixSteps, World Café, Zukunftskonferenz, Zukunftswerkstatt. Wie „tickt“ der jeweilige Ansatz? Worum geht’s im Kern? …könnten Fragen sein, die man sich stellt, wenn man gefordert ist zu Moderieren oder Moderieren zu lernen. Das Buch gibt Antwort.
Moderationsmethoden
Hier stellt Seifert die Klassiker der Moderationsmethodik vor, die er schon in seinem Longseller „Visualisieren, Präsentieren, Moderieren“ skizziert hat und ergänzt diese um einige praxisbewährte Vorgehensweisen, wie etwa den Morphologischen Kasten und erweitert das bekannte Systemische Konsensieren zum Positiven Konsensieren. Jede Methode ist (wieder) kurz und knapp beschrieben und ein Beispiel dazu visualisiert.
Kommunikationstechniken
Ausgehend von den Ebenen der Kommunikation, werden das Fragen und das Zuhören als zentrale Kommunikationstechniken der Moderation besprochen. Seifert erläutert, warum die Frage „Warum?“ in der Moderation ein absolutes No-Go ist und – und darauf kommt es dem Praktiker vor allem an – wie man besser fragt. Das Kapitel endet mit praktischen Vorschlägen zum Trouble Shooting.
Settings
Präsenz, Online oder Hybrid: Das Buch skizziert zentrale Fragen, die man sich für die Vorbereitung einer Moderation nach diesen Settings unbedingt stellen sollte und gibt Hinweise, worauf man bei der Moderation (insbesondere) achten kann. Der Autor erläutert kurz die Rolle des „Remote Buddy“ und des „Technical Buddy“ als Moderationspartner für komplexe Moderationssituationen.
Fazit
Die Idee für das Buch war, so der Autor, „das Chaos zu ordnen“ und ein griffiges Praxishandbuch für professionelle Moderation zur Verfügung zu stellen. Wir finden, das ist gelungen. Das Buch hat das Zeug zum Standardwerk für Facilitation.
moderatio books 2026
Quelle:
Josef W. Seifert
SixSteps Facilitation: Designs ∙ Methoden ∙ Settings für professionelle Moderation
moderatio books, 2025 | ISBN: 978-3-00-084367-9
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Durch Haltung Halt geben
Jedes Tun geschieht aus einer (unbewussten) Haltung heraus, aus einer tiefen Überzeugung, wie etwas richtig und zu tun ist. Auch jedem „Facilitating“, jedem Moderieren liegt eine Haltung zugrunde aus der heraus der Facilitator agiert. Um als Facilitator hilfreich sein zu können bedarf es einer spezifischen Haltung die es einzunehmen gilt, um wirksam „Begleitung für Hilfe zur Selbsthilfe“ leisten zu können.
Die richtige Haltung
Gefragt ist eine „fragende Haltung“ nicht eine wissende, nicht der Fachberater, der mit Expertenwissen glänzt und sagt was zu tun ist, sondern der Prozessberater, der wissbegierig die vorhandenen Erfahrungen, Wünsche und Zielvorstellungen herausarbeitet und den Menschen hilft, ihre eigenen Antworten zu finden. Man könnte auch sagen: Der Fachberater macht sich das vorliegende Problem, die anstehende Aufgabe zu eigen und löst diese für den Auftraggeber. Bei Facilitation wechselt das Problem den Besitzer nicht!
Die geforderte „fragende Haltung“ verlangt von Facilitatoren ein gerüttelt Maß an Explorations-Kompetenz, welche ihrerseits die Fähigkeit voraussetzt, sich in die zu bearbeitende Thematik hineindenken zu können. Der Pferdefuß an der Sache: Je versierter jemand auf dem jeweiligen Gebiet ist, desto schwerer fällt inhaltliche Abstinenz. Facilitatorische Haltung verlangt daher Zurückhaltung, ja Bescheidenheit und die Akzeptanz des zentralen Gedankens des Konstruktivismus, der da lautet: „Es könnte alles auch ganz anders sein.“, was insbesonders für soziale Bezüge gilt.
Je weniger es jemandem möglich ist, diese Überzeugung zu teilen, desto weniger wird es ihm gelingen, die entsprechende Haltung einzunehmen die allein facilitatorisches Wirken möglich macht. Man kann und muss die skizzierte Haltung für Moderation / Facilitation ganz bewusst einnehmen. Man kann auch so tun als ob, also „so tun, als ob“ man der Überzeugung wäre, dass die Meinung des Facilitators zur jeweiligen Sache irrelevant, ja kontraproduktiv ist. Das wird aber nur für kurze Zeit gelingen. Vielmehr wird Facilitation unglaubwürdig, wenn das passiert, was in der Ralph Waldo Emerson zugeschriebenen Aussage anklingt: „Ich kann Deine Wort nicht hören, Deine Taten sind so laut!“.
Facilitator Qualifizerung ist daher immer auch ein Stück Persönlichkeitsentwicklung mit dem Ziel die erforderliche „facilitatorische Haltung“ einzunehmen und zu leben.
Durch Haltung Halt geben
Es ist ein Essential menschlichen Seins, Struktur zu haben, sie ist eine Voraussetzung dafür, dass wir uns überhaupt orientieren, handeln und uns in der Welt sicher fühlen können. Für Facilitation könnte man sagen: Der Mensch braucht Struktur wie ein Musiker ein Taktmaß braucht. Ohne Takt wird Musik chaotisch, aber zu starres Metrum erstickt Ausdruck und Lebendigkeit. Ähnlich brauchen Menschen genug Struktur, um Halt zu haben, und genug Offenheit, um sich in einen gemeinsamen Prozess einlassen zu können.
Die inhaltliche Zurückhaltung des Facilitators fordert und fördert die Selbstorganisation und Selbsverantwortung der zu belgeitenden Gruppe. Begleitung ist aber nicht das Gegenteil von Leitung. Das Gegenteil von Leitung ist Laissez-faire. Begleitung impliziert eine unterstützende, beziehungsorientierte Haltung, die darauf abzielt, eine Person oder Gruppe in einem Prozess zu unterstützen, ohne deren Eigenverantwortung zu ersetzen. Facilitation bedeutet, einen geschützten Raum zu schaffen in dem Selbtorganisation und Selbstverantwortung entstehen kann. Dieser geschützte Raum entsteht einerseits durch die skizzierte Grundhaltung und andererseits durch eine Struktur, die Halt gibt. Selbstorganisation braucht einen Rahmen, braucht Struktur, braucht Halt sonst droht Orientierungslosigkeit, Chaos und Konflikt. Facilitatoren dürfen die Prozessverantwortung nicht an die Gruppe delegieren. Professionelle facilitatorische Haltung beinhaltet die Einsicht in die Notwendigkeit durch Struktur Halt zu geben.
⬜ Das Seminar zum Thema: Moderation braucht Haltung
© facilitation.com 2026
MODERATIO: Ein Kurzportrait
Was sind die Faktoren, die MODERATIO zu einem führenden Anbieter für Moderation und Facilitation gemacht haben?
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1. Frühe Spezialisierung und Pionierarbeit
MODERATIO wurde bereits 1987 gegründet und hat sich frühzeitig auf die professionelle Moderation / Facilitation von Meetings, Workshops, Großgruppenveranstaltungen und Change-Prozessen spezialisiert. Damit war MODERATIO einer der ersten Anbieter, der Moderation als eigenständige Dienstleistung und Profession im Business-Kontext etablierte.
2. Entwicklung und Verbreitung eigener Methoden
Mit der SixSteps® Moderationsmethode für Moderation / Facilitation hat MODERATIO einen strukturierten, praxisbewährten Ansatz geschaffen, der heute als Standard für die professionelle Leitung von Gruppenprozessen gilt. Diese Methode ermöglicht es, Themen zielgerichtet, effizient und partizipativ zu bearbeiten und ist zentraler Bestandteil der Trainings und Ausbildungen.
3. Breites, modulares Ausbildungsangebot
Die MODERATIO AKADEMIE bietet ein umfassendes, mehrstufiges Ausbildungsprogramm – von Kompakttrainings bis hin zum SixSteps Facilitator, dem MODERATIO® CERTIFIED PROFESSIONAL (MCP). Die Ausbildungen sind modular aufgebaut, praxisnah und sowohl für Einsteiger als auch für Profis geeignet. Es gibt spezielle Programme für Businessmoderation und Facilitation, Konfliktklärung und Großgruppenmoderation, sowohl in Präsenz als auch online.
4. Praxisorientiertes, erfahrenes Team
Das Team von MODERATIO besteht aus praxiserfahrenen Moderatoren / Facilitator und Beratern, die Unternehmen, Non-Profit-Organisationen und öffentliche Auftraggeber seit Jahrzehnten erfolgreich begleiten. Die langjährige Erfahrung und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Methoden sichern einen hohen Qualitätsstandard.
5. Ganzheitliche Beratung und Begleitung
MODERATIO bietet nicht nur Moderationstrainings und Facilitatortrainings, sondern begleitet Unternehmen umfassend bei Organisationsentwicklung, Change Management, Teamentwicklung und Konfliktklärung. Die Dienstleistungen sind individuell anpassbar und reichen von punktueller Moderation bis zur langfristigen Prozessbegleitung.
6. Professionalisierung des Berufsbilds
MODERATIO hat die Rolle des Moderators im Businessbereich als eigenständigen Beruf etabliert und die Ausbildung dafür maßgeblich geprägt. Das Unternehmen setzt sich dafür ein, Moderation / Facilitation als Schlüsselkompetenz für Führungskräfte, Projektleiter und Berater zu verankern.
Fazit:
MODERATIO wurde durch frühe Pionierarbeit, methodische Innovation (SixSteps®), ein differenziertes, praxisnahes Ausbildungsangebot, ein erfahrenes Team und die konsequente Professionalisierung des Berufsbilds zum führenden Anbieter für Moderation und Facilitation im deutschsprachigen Raum.
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Text: Dieser Text wurde von einer KI zusammengestellt.
Bild: pixabay.com / Pexels